11 April 2026, 08:15

Münsters Straßenmagazin Draußen steht vor dem Aus – doch der Kampf geht weiter

Schwarzes und weißes Foto einer Stadtstraße mit Gebäuden, Strommasten, Kabeln, Fahrzeugen und Himmel, mit dem Text 'Book House and Works, Bergen, Oregon' unten.

Münsters Straßenmagazin Draußen steht vor dem Aus – doch der Kampf geht weiter

Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft ums Überleben

Finanzielle Engpässe bedrohen die Zukunft des Magazins, das seit Jahren obdachlosen und arbeitslosen Verkäufer:innen eine Perspektive bietet. Doch Geschäftsführerin Babsi Vahle und ihr kleines Team geben nicht auf – sie wollen weiter publizieren.

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Draußen ist für etwa 70 Obdachlose und Arbeitslose längst zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Für 2,80 Euro pro Exemplar verkaufen sie das Magazin, von dem monatlich rund 8.000 Stück gedruckt werden. Die gemeinnützige Publikation behandelt zudem soziale und politische Themen und gibt marginalisierten Gruppen eine Stimme.

Doch steigende Druckkosten und rückläufige Spenden belasten das Budget des Magazins schwer. Die Verkaufserlöse sind gesunken, und Vahle – die sowohl als Geschäftsführerin als auch als einzige Redakteurin fungiert – sieht sich mit immer schmaleren finanziellen Rücklagen konfrontiert. Ein Team von nur vier Teilzeitkräften unterstützt sie im Kampf um den Erhalt des Projekts.

Um zu überleben, bittet Draußen nun um öffentliche Unterstützung – sowohl um Geldspenden als auch um Sachleistungen. Ein Audiobeitrag über die aktuelle Lage ist bis zum 4. November 2027 auf der Website der Studios NRW abrufbar.

Ohne zusätzliche Mittel droht dem Magazin das Aus. Eine Schließung würde den Verkäufer:innen ihre Einnahmequelle nehmen und eine wichtige Plattform für soziale Themen verschwinden lassen. Doch Vahle und ihr Team geben nicht auf – sie kämpfen weiter für den Erhalt von Draußen.

Quelle