21 March 2026, 10:13

Neubau der JVA Willich I kurz vor Fertigstellung – 768 Haftplätze und moderne Resozialisierung

Offenes Buch mit einer Zeichnung eines Gefängnisses mit einem großen Eingang und mehreren Fenstern, begleitet von einem beschreibenden Text auf der Seite.

Neubau der JVA Willich I kurz vor Fertigstellung – 768 Haftplätze und moderne Resozialisierung

Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen steht kurz vor dem Abschluss der zweiten Bauphase

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Das von der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) geleitete Projekt erweitert die Kapazität der Einrichtung auf 768 Haftplätze. Der moderne Neubau ersetzt das alte Gefängnis in Willich-Anrath, das abgerissen wurde, um Platz für die neue 27.000 Quadratmeter große Anlage zu schaffen.

Die erste Bauphase wurde im Juni 2024 abgeschlossen. Dabei wurden das Haftgebäude 1 mit 400 Zellen sowie der Großteil der Werkstätten und ein Mehrzweckgebäude fertiggestellt und übergeben – ein erster wichtiger Schritt zur Modernisierung der Gefängnisinfrastruktur.

In der zweiten Phase liegt der Fokus nun auf Haftgebäude 2, das 368 weitere Zellen umfasst, darunter Einzel- und Gemeinschaftszellen sowie zwei barrierefreie Einheiten. Das Gebäude verfügt zudem über einen zweigeschossigen Trakt für eine Sozialtherapeutische Abteilung und eine Behandlungsstation.

Neue Verbindungsbauten werden Haftgebäude 2 mit den übrigen Bereichen des Komplexes verknüpfen. Durch die Erweiterung kommen über 6.500 Quadratmeter Nutzfläche hinzu, wobei Haftgebäude 2 allein rund 6.000 Quadratmeter einnimmt. Zu den zusätzlichen Einrichtungen zählen erweiterte Werkstätten, ein Mehrzweckgebäude und eine große Freiluft-Sportanlage.

Die Gestaltung der neuen Anlage folgt dem Konzept einer modern ausgerichteten, resozialisierenden Haft. Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung der Inhaftierten auf eine erfolgreiche Wiedereingliederung in die Gesellschaft.

Nach vollständiger Inbetriebnahme wird die Justizvollzugsanstalt Willich I über 768 Haftplätze verfügen und damit deutlich mehr Kapazitäten bieten. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt in der Modernisierung des nordrhein-westfälischen Strafvollzugs. Die erweiterten Einrichtungen sollen sowohl die Sicherheit als auch die Resozialisierungsmaßnahmen verbessern.

Quelle