Neuendorf bleibt einstimmig DFB-Präsident – was seine zweite Amtszeit bringt
Franz Josef SchlosserNeuendorf bleibt einstimmig DFB-Präsident – was seine zweite Amtszeit bringt
Bernd Neuendorf als DFB-Präsident wiedergewählt – Einstimmige Bestätigung für zweite Amtszeit
Bernd Neuendorf ist für eine zweite Amtszeit zum Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wiedergewählt worden. Die Entscheidung fiel auf dem 45. Ordentlichen DFB-Bundestag, wo ihn alle 253 stimmberechtigten Delegierten einstimmig unterstützten. Unter seiner Führung hat der Verband bereits finanzielle Stabilität erreicht und ein langjähriges jährliches Defizit abgebaut.
In Neuendorfs erster Amtszeit gelang es dem DFB, ein strukturelles Defizit von 20 Millionen Euro zu beseitigen. Zudem konnte der Verband unter seiner Leitung nach früheren Skandalen sein Ansehen wiederherstellen. Nun strebt er an, bis zum Ende seiner nächsten Amtszeit sämtliche verbliebenen Schulden zu tilgen und den Kredit für den DFB-Campus vollständig zurückzuzahlen.
Der Bundestag setzte sich zudem ein neues finanzielles Ziel: Bis 2029 sollen Rücklagen in Höhe von 100 Millionen Euro aufgebaut werden. Damit unterstreicht der Verband seinen Kurs auf langfristige Sicherheit.
Bei weiteren Personalentscheidungen wurde Silke Sinning nach einem knappen Wahlkampf gegen Silke Raml (124 zu 113 Stimmen) zur Vizepräsidentin gewählt. Ihre Wahl folgt auf Jahre, in denen sie offen Spitzenfunktionäre des DFB herausforderte – eine Haltung, die ihr Anerkennung einbrachte.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden zudem drei Fußballlegenden geehrt: Bernard Dietz wurde als siebter Ehrenkapitän der deutschen Nationalmannschaft ausgezeichnet. Postum würdigte der DFB Silvia Neid und Doris Fitschen für ihre herausragenden Verdienste um den Fußball.
Neuendorfs Wiederwahl markiert eine Phase der finanziellen Erholung für den DFB. Mit klaren Plänen zur Schuldenrückführung und dem Aufbau von Rücklagen richtet der Verband den Blick auf eine gesicherte Zukunft. Die neuen Führungspositionen und Ehrungen unterstreichen zudem einen erneuerten Aufbruch des deutschen Fußballs.






