NRW baut 2.000 neue Ladesäulen für Elektroautos bis 2030 auf
Franz Josef SchlosserNRW baut 2.000 neue Ladesäulen für Elektroautos bis 2030 auf
Nordrhein-Westfalen will sein Netz an Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Rahmen einer neuen Zehnjahresvereinbarung deutlich ausbauen. Die BLB NRW und die Techem Energy Services GmbH haben einen Vertrag unterzeichnet, der die Installation und den Betrieb von bis zu 2.000 zusätzlichen öffentlichen Ladesäulen vorsieht. Das Projekt unterstützt die Bestrebungen des Landes, bis 2030 eine klimaneutrale Landesverwaltung zu erreichen.
Die Partnerschaft geht aus einem europaweiten Ausschreibungsverfahren hervor, bei dem die Techem Energy Services GmbH mit der Umsetzung der Installationen beauftragt wurde. Die Arbeiten sollen kurz nach der finalen Vertragsunterzeichnung beginnen, mit Fokus auf Liegenschaften öffentlicher Einrichtungen im gesamten Bundesland.
Das erweiterte Netz soll vorrangig Fahrzeuge des Regierungsfuhrparks versorgen, wobei an einigen Standorten auch Privatnutzer:innen laden können. Durch den besseren Zugang zu Lademöglichkeiten will die Initiative mehr Autofahrer:innen zum Umstieg auf Elektrofahrzeuge motivieren. Dies ist Teil der umfassenden Klimaschutzstrategie Nordrhein-Westfalens, die sauberere Verkehrsalternativen fördert.
Die Rolle der BLB NRW im Projekt unterstreicht ihr Engagement für nachhaltige Infrastruktur. Die zehnjährige Laufzeit des Vertrags garantiert nicht nur den Aufbau, sondern auch den langfristigen Betrieb und die Wartung der neuen Ladesäulen – und sichert so eine zuverlässige Nutzung über Jahre hinweg.
Die ersten Stationen sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre errichtet werden. Ihre Platzierung auf öffentlichen Grundstücken wird dazu beitragen, die Emissionen sowohl von Dienst- als auch von Privatfahrzeugen zu reduzieren. Mit diesem Schritt rückt das Land seinem Ziel einer klimaneutralen Verwaltung bis 2030 ein Stück näher.






