18 June 2026, 04:09

NRW reformiert Ordnungsbehördengesetz: Mehr Befugnisse für Sicherheit und KOD

Voraufnahmen und langfristige Wohnsperren        Landtag stärkt kommunale öffentliche Ordnung

NRW reformiert Ordnungsbehördengesetz: Mehr Befugnisse für Sicherheit und KOD

Der Landtag hat Reformen des Ordnungsbehördengesetzes verabschiedet. Die Änderungen zielen darauf ab, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu modernisieren und klarere Regelungen für die lokale Vollzugspraxis zu schaffen. Das neue Gesetz enthält Maßnahmen zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit in ganz Nordrhein-Westfalen.

Nach der aktualisierten Gesetzgebung können Behörden nun langfristige Betretungsverbote gegen Personen verhängen, die wiederholt öffentliche Räume stören, andere belästigen oder gefährliche Situationen schaffen. Kommunen erhalten zudem bessere Instrumente, um Wiederholungstäter zu sanktionieren und wiederkehrende Probleme in Brennpunkten anzugehen.

Die Reformen erweitern den Einsatz von Körperkameras beim Kommunalen Ordnungsdienst (KOD). Beamte werden künftig eine Voraufzeichnungsfunktion nutzen, die bei Eskalationen automatisch kurze Sequenzen speichert. Dies soll helfen, Konflikte zu deeskalieren und faire Ermittlungen zu gewährleisten.

Die Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt und Jochen Klenner sehen in den Änderungen eine Stärkung des KOD und eine Verbesserung der öffentlichen Ordnung. Oberbürgermeister Martin Heinen begrüßte die Entscheidung und betonte die Vorteile klarer Handlungsrichtlinien für die lokale Vollzugspraxis. Langfristige Betretungsverbote würden es dem KOD ermöglichen, in Problemgebieten effektiver zu agieren, so Heinen.

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Die örtliche CDU hat sich verpflichtet, eine zügige und konsequente Umsetzung der neuen Maßnahmen voranzutreiben. Heinen, der als Sprecher des Ausschusses für Feuerwehr, öffentliche Ordnung und Zivilschutz fungiert, unterstützt diesen Ansatz.

Die Reformen geben den Ordnungsbehörden mehr Befugnisse, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Körperkameras und erweiterte Betretungsverbote sollen Anwohner und Besucher besser schützen. Die Änderungen treten in Kraft, sobald die lokale Umsetzung abgeschlossen ist.

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