13 March 2026, 02:14

NRW stockt Budget für queere Projekte 2026 massiv auf – HIV-Prävention profitiert

Eine große Gruppe von Menschen bei einer LGBTQ+-Rechtsdemo in Berlin, die Fahnen und Schilder halten, mit Gebäuden, einem Kran und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

NRW stockt Budget für queere Projekte 2026 massiv auf – HIV-Prävention profitiert

Die schwarz-grüne Koalition in Nordrhein-Westfalen hat die Mittel für queere Politikprojekte im Jahr 2026 deutlich aufgestockt. Die Budgeterhöhung kommt einer Vielzahl von Initiativen zugute – von der HIV-Prävention bis hin zu Familienangeboten. Auch mehrere zentrale Organisationen erhalten im Rahmen der neuen Pläne eine verstärkte finanzielle Förderung.

Die Landesregierung hat damit frühere Kürzungen bei HIV-Präventionsprogrammen rückgängig gemacht. Aidshilfe-Einrichtungen können nun ihre Aufklärungsarbeit ausbauen. Die Mittel für diese Projekte waren zuvor reduziert worden, erhalten nun aber wieder eine stabile Finanzierung.

Fachstellen wie das Queere Netzwerk und die Beratungsstelle blick werden ohne Budgetkürzungen weiterarbeiten können. Ihre Arbeit in den Bereichen Beratung und Gemeinschaftsunterstützung bleibt prioritär. Auch Jugendprojekte zur Aufklärung und sichere Begegnungsräume erhalten weiterhin Förderung.

Die Zuschüsse für unabhängige queere Organisationen und Gemeinschaftsstrukturen steigen um 417.000 Euro. Das Landesfachbüro für Regenbogenfamilien erhält zusätzlich 160.000 Euro. Die finanzielle Unterstützung für Christopher-Street-Day-Veranstaltungen bleibt bei 3.000 Euro pro Umzug, doch im kommenden Jahr könnten mehr Demonstrationen förderfähig sein.

Die Aufstockung des Budgets unterstreicht das verstärkte Engagement der Landesregierung in der queeren Politik. Organisationen verfügen künftig über mehr Ressourcen für Beratungsangebote, Präventionsarbeit und Familienhilfen. Die Änderungen treten 2026 in Kraft, wobei die Mittel bereits für zentrale Programme vergeben wurden.

Quelle