NRW verdoppelt Solar-Förderung für Freiflächen und innovative Projekte bis 2025
Franz Josef SchlosserNRW verdoppelt Solar-Förderung für Freiflächen und innovative Projekte bis 2025
Nordrhein-Westfalen (NRW) stockt Förderprogramm für Freiflächen-Photovoltaik auf
Mit der erneuerten Förderung will das Land den Ausbau der Solarenergie in der Region beschleunigen. Behörden bewerten den Schritt als entscheidend, um die künftigen Energieziele zu erreichen.
2023 und 2024 gingen in NRW rund 280 Megawatt neue Freiflächen-Solarkapazität ans Netz, bis August 2025 kamen weitere 125 Megawatt hinzu. Gefördert werden nun nicht nur klassische Solarparks, sondern auch Agri-Photovoltaik und schwimmende Anlagen.
Besonders innovative Projekte erhalten höhere Zuschüsse: Schwimmende Solaranlagen werden mit bis zu 25 Prozent gefördert, herkömmliche Parks mit 20 Prozent. Zudem übernimmt das Programm bis zu 70 Prozent der Beratungskosten für Planung und Umsetzung.
Für die Förderung stehen zusätzliche 10 Millionen Euro bereit – verfügbar bis Ende 2025. Allerdings kommen nur Anlagen infrage, die nicht bereits nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) förderfähig sind.
NRWs Ziel ist ehrgeizig: Bis 2030 soll sich die installierte Photovoltaik-Leistung auf mindestens 21 Gigawatt verdoppeln. Die aufgestockte Förderung ist Teil einer umfassenden Strategie, um Solarenergie zur Säule der regionalen Stromversorgung zu machen.
Die Mittelaufstockung unterstreicht das Engagement des Landes für den Ausbau der Solarinfrastruktur. Mit finanziellen Anreizen für klassische und innovative Anlagen rechnet NRW mit einem beschleunigten Wachstum der Erneuerbaren-Kapazitäten. Die zusätzlichen 10 Millionen Euro unterstützen Projekte bis zum Jahresende.






