Olsberger Feuerwehr ehrt langjährige Helden beim Tag der Stadtfeuerwehr 2025
Franz Josef SchlosserOlsberger Feuerwehr ehrt langjährige Helden beim Tag der Stadtfeuerwehr 2025
Freiwillige Feuerwehr Olsberg feiert traditionellen „Tag der Stadtfeuerwehr“ in Bigge
Am 10. Mai 2025 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Olsberg ihren jährlichen „Tag der Stadtfeuerwehr“ in Bigge. Die Veranstaltung brachte Ehrenamtliche, Würdenträger und Gäste zusammen, um jahrelanges Engagement und Erfolge im lokalen Brandschutz zu würdigen.
Bürgermeister Wolfgang Fischer und Wehrführer Marc Stappert begrüßten die Anwesenden, darunter zahlreiche offizielle Vertreter. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden 12 Freiwillige für 25 Jahre Dienst ausgezeichnet, während 11 weitere für 35 Jahre treue Mitarbeit geehrt wurden. Zudem erhielt der ehemalige Bürgermeister Wolfgang Fischer die Ehrenmedaille des Deutschen Feuerwehrverbandes für seine langjährige Unterstützung der Olsberger Wehr.
Die Feuerwehr bilanzierte ein ereignisreiches Jahr: Im Zeitraum 2023/24 rückten die Kräfte zu 401 Einsätzen aus, darunter 171 Brände und 230 technische Hilfeleistungen. Bürgermeister Fischer dankte der Einheit Bigge für die Organisation der Veranstaltung und kündigte aktuelle Investitionen in den Brandschutz an – etwa die neue Feuerwache in Ramecke, die 10,59 Millionen Euro kostete.
Die Olsberger Feuerwehr stützt sich auf 578 Ehrenamtliche in ihren Abteilungen, davon 297 Einsatzkräfte und 35 Personen in administrativen oder logistischen Funktionen. Das Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bigge-Olsberg, 1927 gegründet, bleibt unter der Leitung von Tambourmajor Stefan Menke ein lebendiger Teil der Gemeinschaft. Eine offene Probe des Zuges findet am 17. Mai um 14 Uhr an der Feuerwache Bigge in der Rameckestraße statt.
In ganz Nordrhein-Westfalen engagieren sich fast 89.000 Ehrenamtliche in 396 Feuerwehren, insgesamt sind über 140.000 Menschen im Feuerwehrwesen aktiv.
Die Veranstaltung unterstrich das Engagement der Olsberger Feuerwehrleute und die fortwährende Wertschätzung ihrer Arbeit. Investitionen in die Infrastruktur und die Würdigung langjähriger Mitglieder zeigen, wie unverzichtbar der Dienst für die Gemeinschaft ist.
