Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in Dortmund
Hans-Helmut RuppersbergerPolizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in Dortmund
Die Dortmunder Polizei hat ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet, nachdem ein Video aufgetaucht ist, das einen Mann zeigt, der einen Belgischen Schäferhund mit einer Leine schlägt. Der Vorfall, der sich rasant in den sozialen Medien verbreitete, löste öffentliche Empörung und Hunderte von Beschwerden bei den Behörden aus. Die Beamten rufen die Bevölkerung nun dazu auf, das Video nicht weiter zu verbreiten, um eine zusätzliche Verbreitung der Tat zu verhindern.
Die Ermittlungen wurden nach der Verbreitung des Videos in den sozialen Medien auf Grundlage des deutschen Tierschutzgesetzes aufgenommen. Die Polizei identifizierte einen 44-jährigen Dortmunder als Hauptverdächtigen. Ein richterlicher Durchsuchungsbefehl ermöglichte den Beamten die Durchsuchung seiner Wohnung.
Die Behörden beschlagnahmten zudem den betroffenen Hund. Der Belgische Schäferhund wurde inzwischen in die Obhut eines Tierheims gegeben, während das Verfahren weiterläuft.
Das Video löste eine Welle der Empörung aus: Hunderte Hinweise und offizielle Anzeigen gingen bei der Polizei ein. Die Behörden warnten daraufhin vor Drohungen oder Aufrufen zu Selbstjustiz. Solche Handlungen seien strafbar und würden konsequent verfolgt, betonten sie.
Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei weitere Beweise sammelt. Gegen den Verdächtigen wurden bisher keine offiziellen Anklagepunkte erhoben, doch die Behörden prüfen den Fall weiterhin. Derweil bleibt der Hund unter der Betreuung von Tierschutzfachleuten.






