09 May 2026, 12:13

Radeln durch Geschichte: Die malerische Schwalmtal-Route mit mittelalterlichen Kirchen und Naturjuwelen

Schwarz-weiß-Zeichnung einer kleinen Stadt mit einer zentralen Kirche, umgeben von Bäumen und Hügeln, beschriftet mit "Gothic Architecture in Germany" unten.

Radeln durch Geschichte: Die malerische Schwalmtal-Route mit mittelalterlichen Kirchen und Naturjuwelen

Die Radroute des Monats führt durch malerische und historische Stätten im Schwalmtal

Die diesmonatige empfohlene Radtour führt durch die reizvolle und geschichtsträchige Region Schwalmtal. Startpunkt ist der Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern, von wo aus die Strecke an jahrhundertealten Kirchen, geschützten Landschaften und markanten Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.

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Die Route beginnt am Knotenpunkt 38 und erreicht bald die Kapelle St. Maria an den Heiden (KP 39) in Niederkrüchten-Overhetfeld. Im Inneren zieht ein flämisch geschnitzter Altar die Blicke der Besucher auf sich. Weiter geht es zum Knotenpunkt 10, wo die St.-Martins-Kirche steht – ein einschiffiges barockes Gotteshaus in Oberkrüchten.

Kurz darauf durchquert der Weg das geschützte Landschaftsgebiet Happelter Heide (KP 9). Radfahrer passieren die St.-Petrus-Kirche in Born, deren erste urkundliche Erwähnung auf das Jahr 1136 zurückgeht. In der Nähe erhebt sich der Mühlenturm, ein historisches Bauwerk aus dem frühen 19. Jahrhundert, das einen weiteren Halt wert ist.

Am Knotenpunkt 26 in Niederkrüchten-Elmpt wartet die im 15. Jahrhundert erbaute St.-Laurentius-Kirche. Die Strecke führt weiter nach Brüggen, wo am Knotenpunkt 27 das Kreuzherrenkloster mit der St.-Nikolaus-Kirche liegt. Ein besonderes Highlight ist die St.-Gertrudis-Kirche (KP 65) in Schwalmtal-Dilkrath – eine dreischiffige Backsteinbasilika, die imposant in die Landschaft ragt.

Das Finale der Tour bildet Waldniel mit der St.-Michael-Kirche (KP 24), die im Volksmund auch „Schwalmtaler Dom“ genannt wird und einen würdigen Abschluss der Radwanderung bietet.

Die Mai-Route verbindet natürliche Schönheit mit architektonischem Erbe: Mittelalterliche Kirchen, eine geschützte Heidefläche und eine Mischung aus barocken und gotischen Bauwerken prägen die Strecke. Ihr krönender Abschluss ist eine der beeindruckendsten Sakralbauten der Region – die St.-Michael-Kirche in Waldniel.

Quelle