Radfahrer rast mit 59 km/h durch Schulzone – und kommt straffrei davon
Franz Josef SchlosserRadfahrer rast mit 59 km/h durch Schulzone – und kommt straffrei davon
Radfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde mit 59 km/h geblitzt
Am 18. März wurde ein Radfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde mit einer Geschwindigkeit von 59 km/h gemessen. Die Geschwindigkeitskontrolle fand in einem Bereich mit strengen Tempolimits statt, da sich in der Nähe Schulen und öffentliche Einrichtungen befinden. Obwohl der Radfahrer keine unmittelbaren Konsequenzen befürchten musste, hätten mögliche Sanktionen Verwarnungen, Bußgelder oder sogar Punkte in Flensburg umfassen können. Bei ähnlichen Verstößen zahlen Radfahrer in der Regel zwischen 15 und 35 Euro – genaue Durchschnittswerte für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind jedoch nicht bekannt.
Tempolimits gelten für alle Verkehrsteilnehmer, auch für Fahrradfahrer. Dieser Fall sticht als einer der schnellsten gemessenen an diesem Tag hervor und spiegelt einen wachsenden Trend ungewöhnlicher Blitzerfunde wider. Besonders in Schulnähe werden Verstöße oft strenger geahndet, doch in diesem Fall blieb es bei keiner weiteren Maßnahme.
Der Fahrer war fast doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs. Zwar gibt es keine spezifischen Daten zu Bußgeldern für zu schnelle Radfahrer, doch bei verwandten Verstößen – etwa der falschen Nutzung von Radschnellwegen – liegen die Strafen in einer ähnlichen Größenordnung. Da keine Intervention erfolgte, konnte der Radfahrer ohne Folgen weiterfahren.
Der Vorfall unterstreicht, dass Tempolimits für Radfahrer genauso gelten wie für Autofahrer. Ohne Konsequenzen blieben in diesem Fall jedoch sowohl Bußgelder als auch Verwarnungen aus. Der Fall reiht sich ein in eine Serie überraschender Blitzeraufnahmen der letzten Jahre.






