Rhein-Ruhr-Bürger stimmen mit klarer Mehrheit für Olympia-Bewerbung 2032
Laurenz MühleRhein-Ruhr-Bürger stimmen mit klarer Mehrheit für Olympia-Bewerbung 2032
Bürger im Rhein-Ruhr-Gebiet zeigen starke Unterstützung für gemeinsame Olympia-Bewerbung
Rund 1,4 Millionen Menschen im Rhein-Ruhr-Gebiet haben bei einer Volksabstimmung für eine gemeinsame Bewerbung um die Olympischen Spiele gestimmt – etwa zwei Drittel sprachen sich für den Vorschlag "Köln-Rhein-Ruhr" aus. Das Ergebnis bringt die Region einen Schritt näher daran, Deutschlands Kandidat für die Spiele 2032 zu werden.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst bestätigte das Abstimmungsergebnis. Demnach stimmten etwa 66 Prozent der Wähler für die Bewerbung. Die Volksbefragung umfasste 18 Städte, darunter Köln, Düsseldorf und Essen, in denen jeweils eine klare Mehrheit mit "Ja" votierte.
In den einzelnen Städten fiel die Zustimmung unterschiedlich, aber durchweg hoch aus. Aachen verzeichnete mit 76,3 Prozent die stärkste Zustimmung, gefolgt von Gelsenkirchen mit 74,2 Prozent und Mönchengladbach mit 74,4 Prozent. Auch Kiel, das nicht Teil der Rhein-Ruhr-Bewerbung ist, führte eine Abstimmung durch – hier sprachen sich 63,5 Prozent für den Vorschlag aus, während 36,5 Prozent dagegen stimmten.
Die Bewerbung "Köln-Rhein-Ruhr" ist eine von vier deutschen Kandidaten für die Olympischen Spiele. München hat bereits in einer eigenen Volksabstimmung öffentliche Unterstützung gesichert. Hamburg, ein weiterer Mitbewerber, wird seine Abstimmung am 31. Mai durchführen.
Die Ergebnisse der Volksbefragung geben der Rhein-Ruhr-Bewerbung eine solide Grundlage. Mit hohen Zustimmungswerten in den wichtigsten Städten stärkt die Region nun ihre Position im deutschen Auswahlverfahren. Der nächste Schritt hängt von weiteren Bewertungen und einem Vergleich mit den konkurrierenden Bewerbungen ab.






