24 April 2026, 16:16

Rheinberg kämpft gegen illegale Müllberge nach Glascontainer-Schließungen

Schwarzer Müllcontainer mit "Keep Baltimore More Clean"-Text auf einem Gehweg vor einem Gebäude mit Glastüren.

Rheinberg kämpft gegen illegale Müllberge nach Glascontainer-Schließungen

Rheinberg aktualisiert Glasrecycling-Dienste nach Schließung stark verschmutzter Containerstandorte

Nach der Abschaltung von drei stark verunreinigten Sammelstellen für Altglas hat Rheinberg seine Glasrecycling-Dienste überarbeitet. Doch nun häufen sich illegale Müllablagerungen an den verbleibenden Standorten. Die Stadtverwaltung erinnert die Bürger daran, dass die ordnungsgemäße Entsorgung weiterhin über private Mülltonnen oder kommunale Einrichtungen möglich ist.

Die DLB, das lokale Entsorgungsunternehmen, hatte kürzlich drei Glascontainer auf der Römerstraße, der Buchenstraße und der Ahornstraße stillgelegt. Die Standorte waren durch extreme Verunreinigungen nicht mehr sicher nutzbar. Trotz der Schließungen bleiben Ersatzcontainer an der Buchenstraße, der Erlenstraße und der Römerstraße erhalten.

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Doch seitdem hat die illegale Müllentsorgung an diesen verbleibenden Stellen zugenommen. Das Problem ist mittlerweile so gravierend, dass die pauschale Vergütung, die die DLB von Der Grüne Punkt erhält, die Reinigungskosten nicht mehr deckt. Die Stadt betont, dass wildes Abkippen von Abfällen gegen die öffentliche Ordnung verstößt und mit Bußgeldern geahndet werden kann.

Bürger können Altglas ordnungsgemäß über ihre Hausmülltonnen entsorgen oder gegen eine geringe Gebühr das Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof nutzen. Die Stadt ruft zudem Zeugen illegaler Müllablagerungen auf, solche Vorfälle beim Ordnungamt Rheinberg oder der Abfallberatung zu melden. Eine aktuelle Übersicht aller Glascontainer-Standorte ist auf der städtischen Website unter www.rheinberg.de abrufbar.

Die Stilllegung der belasteten Sammelstellen hat die Abfallproblematik lediglich verlagert. Angesichts der zunehmenden illegalen Entsorgungen appellieren die Behörden an die Bürger, die vorgeschriebenen Entsorgungswege einzuhalten. Durch das Melden von Verstößen und die Nutzung der offiziellen Annahmestellen lässt sich das Problem besser in den Griff bekommen.

Quelle