19 April 2026, 18:14

RWE baut wasserstofftaugliches Gaskraftwerk für die Energiewende in Voerde

Eine Säulendiagrammdarstellung der Stromerzeugung der US-Bundesstaaten nach Brennstoffquellen im Jahr 2022 mit begleitendem erklärendem Text.

RWE baut wasserstofftaugliches Gaskraftwerk für die Energiewende in Voerde

RWE baut in Voerde neues wasserstofftaugliches Gaskraftwerk

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Der Energiekonzern RWE errichtet in Voerde am Niederrhein ein modernes Gaskraftwerk, das für den Betrieb mit Wasserstoff vorbereitet ist. Die Anlage, deren Inbetriebnahme für 2030 geplant ist, soll eine Leistung von 850 Megawatt erreichen und zu mindestens 50 Prozent mit Wasserstoff betrieben werden. Das Projekt unterstreicht das Engagement des Unternehmens für flexible, kohlenstoffarme Energielösungen und ist Teil der deutschen Energiewende-Strategie.

Ein entscheidender Vorteil des Standorts ist die direkte Anbindung an das deutsche Wasserstoff-Pipelinenetz. Diese Verbindung sichert den einfachen Zugang zu künftigen Wasserstofflieferungen und stärkt damit RWE's langfristige Energieplanung. Zudem beabsichtigt das Unternehmen, an staatlich geförderten Ausschreibungen für das Projekt teilzunehmen, um finanzielle Unterstützung für die innovative Technologie zu erhalten.

Analysten bewerten RWE's Strategie positiv Führende Finanzinstitute wie Bernstein Research und Goldman Sachs empfehlen den Kauf von RWE-Aktien, während JPMorgan die Bewertung "Overweight" beibehält. Die Einschätzungen betonen die Fortschritte des Konzerns bei der Erreichung seiner Jahresziele sowie seine Rolle bei der Überbrückung von Energieengpässen in Phasen mit geringem Wind- und Solarstromaufkommen – den sogenannten "Dunkelflauten".

Seit Januar hat sich der Aktienkurs von RWE um über 37 Prozent erhöht, was das Vertrauen der Anleger widerspiegelt. Eine Analyse Ende Oktober deutete jedoch darauf hin, dass Aktionäre zeitnah handeln müssten, um mögliche Chancen optimal zu nutzen.

Beitrag zur Energiesicherheit und Dekarbonisierung Das Kraftwerk in Voerde wird durch seine Wasserstofffähigkeit die deutsche Energieversorgungssicherheit stärken. Der geplante Start 2030 markiert einen Schritt zur Verringerung der Abhängigkeit von herkömmlichem Erdgas und nutzt gleichzeitig staatliche Förderanreize. Mit dem Fokus auf wasserstofftaugliche Infrastruktur festigt RWE seine Position in der sich wandelnden Energielandschaft Deutschlands.

Quelle