04 April 2026, 00:47

Seniorin aus Mülheim verliert sechsstelligen Betrag an raffinierte Telefonbetrüger

Ein Plakat mit Text und einem Logo, auf dem steht: "Wenn Unternehmen versteckte Müllgebühren in Familienrechnungen unterbringen, kann das Hunderte von Dollar im Monat aus ihren Taschen ziehen."

Seniorin aus Mülheim verliert sechsstelligen Betrag an raffinierte Telefonbetrüger

Eine ältere Frau aus Mülheim an der Ruhr wurde von Betrügern, die sich als Sicherheitsmitarbeiter ausgaben, dazu gebracht, einen sechsstelligen Betrag zu überweisen. Der Schwindel ereignete sich im Rahmen eines langen Telefonats, bei dem die Kriminellen ihr weismachten, ihr Konto sei kompromittiert. Die Polizei warnt nun die Bevölkerung vor ähnlichen betrügerischen Maschen und ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf.

Der Vorfall begann, als die Geschädigte eine Push-Nachricht auf ihrem Smartphone erhielt – angeblich von einer Handelsplattform. Die Nachricht forderte sie auf, aus dringenden Sicherheitsgründen eine bestimmte Telefonnummer anzurufen. Als sie dort anrief, gab sich der Anrufer als Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung der App aus und behauptete, Betrüger hätten ihr Konto genutzt, um Kryptowährung zu kaufen.

Unter dem erzeugten Druck folgte die Frau den Anweisungen des Hochstaplers. Sie lud eine Fernzugriffs-Software auf ihren PC herunter, wodurch der Betrüger die Kontrolle über ihren Computer übernahm. Nach dem Login in ihr Bankkonto wurde sie durch mehrere Transaktionen geleitet und überwies schließlich einen sechsstelligen Gesamtbetrag auf ein Konto, das sie für "sicher" hielt.

Erst als ihr Konto vollständig geleert war, beendete der Betrüger das Gespräch. Als die Frau erkannte, dass sie hereingelegt worden war, erstattete sie umgehend Anzeige bei der Polizei.

Obwohl es für diese spezifische Betrugsmasche in Nordrhein-Westfalen keine offiziellen Statistiken gibt, verzeichnete ein Polizeibericht aus Recklinghausen für das Jahr 2025 insgesamt 101 erfolgreiche Betrugsfälle, die sich gezielt gegen Senioren richteten. Die Behörden wiederholen ihre Warnungen: Persönliche oder finanzielle Daten sollten niemals an unbekannte Anrufer weitergegeben werden. Bei verdächtigen Behauptungen solle man sich stets bei einer vertrauenswürdigen Bankberatung rückversichern, bevor man handelt.

Der Fall zeigt, wie raffiniert Telefonbetrüger mittlerweile vorgehen, um besonders schutzbedürftige Personen zu täuschen. Die Polizei rät der Bevölkerung, bei unerwarteten Anrufen skeptisch zu bleiben und niemals Fernzugriff auf die eigenen Geräte zu gewähren. Wer verdächtige Anfragen nach Geld oder Kontodaten erhält, solle das Gespräch sofort beenden und direkt seine Bank kontaktieren.

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AKTUALISIERUNG

New Details Emerge in Mülheim Scam: Date, Location, and Trading App Context Revealed

The scam targeting the Mülheimer senior occurred on 12 February 2026 in MH.-Speldorf (postcode 45478). Further details now clarify:

  • The victim used a trading app for stocks and ETFs, receiving a fraudulent push notification.
  • She was directed to call a number claiming to be a security team, leading to the remote access scam.
  • This incident highlights how scammers exploit financial apps to initiate fraud.