SPD in Solingen will Kirchengebäude mit Langzeitstrategie retten
Franz Josef SchlosserSPD in Solingen will Kirchengebäude mit Langzeitstrategie retten
SPD-Fraktion in Solingen fordert Langzeitstrategie für die Zukunft der Kirchengebäude
Die SPD-Fraktion in Solingen hat eine langfristige Strategie gefordert, um die Zukunft der städtischen Kirchengebäude zu sichern. Ernst Lauterjung, der neue Fraktionsvorsitzende, betont, dass Kirchen eine zentrale Rolle für das städtische Bild prägen und als soziale Begegnungsstätten dienen. Er warnt, dass dringend gehandelt werden müsse, um der wachsenden Zahl stillgelegter Standorte – darunter die Lutherkirche – zu begegnen.
Lauterjung schlägt ein gemeinsames Verfahren vor, um nachhaltige Lösungen für die Umnutzung von Kirchengebäuden zu entwickeln. Mögliche neue Nutzungen könnten von Wohnraum über Kulturstätten bis hin zu Gemeinschaftsräumen für Kunst und soziale Zusammenkünfte reichen. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die Stadt die finanzielle und organisatorische Verantwortung für solche Projekte nicht allein tragen könne.
Die SPD plant, eng mit örtlichen Gemeinden, der Politik und der Verwaltung zusammenzuarbeiten, um praktikable Lösungen zu finden. Erste Schritte umfassen die Vorstellung von Ideen im zuständigen Stadtratsausschuss sowie direkte Gespräche mit Kirchenvertretern. Lauterjung rief die Verantwortlichen zudem dazu auf, über das Jahr 2030 hinaus zu planen, um die langfristige Tragfähigkeit einer solchen Strategie zu gewährleisten.
Angesichts der ungewissen Zukunft vieler Kirchen besteht die Fraktion auf einen abgestimmten Ansatz. Ohne klaren Plan drohten wertvolle Gebäude dem Verfall preisgegeben oder für die Stadt verloren zu gehen.
Mit ihrem Vorstoß für eine strukturierte Strategie will die SPD die Solinger Kirchengebäude als funktionsfähige Bestandteile des Gemeinwesens erhalten. Durch die Erschließung alternativer Nutzungsmöglichkeiten und die Förderung von Kooperationen hofft die Fraktion, Vernachlässigung zu verhindern und gleichzeitig die soziale und kulturelle Bedeutung der Gebäude zu bewahren. Die nächsten Schritte hängen von der Zusammenarbeit zwischen Stadt, Kirchen und politischen Gruppen ab.






