17 June 2026, 22:12

Stammzellspende: Wie 12 Millionen Spender Leben retten können

Stammzellenspende: So rettet DKMS Leben durch Awareness und Solidarität

Stammzellspende: Wie 12 Millionen Spender Leben retten können

Vanessa Nisanat Knauer arbeitet seit Jahren im Bereich der gesundheitsbezogenen Kommunikation. Derzeit studiert sie Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln und ist gleichzeitig bei der DKMS tätig. Ihre Erfahrung umfasst sowohl Fundraising als auch die Öffentlichkeitsarbeit im medizinischen Sektor.

Vor drei Jahrzehnten fand das Thema Stammzellspende noch wenig öffentliche Beachtung. Seither hat sich das Bewusstsein dafür deutlich erhöht. Heute sind allein bei der DKMS weltweit über 12 Millionen Menschen als potenzielle Spender registriert.

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Der Registrierungsprozess ist mittlerweile deutlich einfacher geworden. Interessierte können ihn bequem online abschließen – eine Entwicklung, die viele dazu motiviert hat, sich in die Spenderdatenbanken aufzunehmen.

Knauers beruflicher Werdegang begann bei Ärzte ohne Grenzen, wo sie drei Jahre im Fundraising arbeitete. Seit vier Jahren unterstützt sie die DKMS in der Unternehmenskommunikation als studentische Hilfskraft. Besonders ermutigend findet sie die wachsende Bereitschaft junger Menschen, sich registrieren zu lassen und anderen zu helfen.

Mittlerweile erfolgen etwa 90 Prozent der Stammzellspenden über die Entnahme von peripheren Blutstammzellen – ein etabliertes und zuverlässiges medizinisches Verfahren. Zudem hat die zunehmende Berücksichtigung genetischer Vielfalt in den Spenderregistern zu einer wichtigen Weiterentwicklung in diesem Bereich beigetragen.

Die Entwicklung der Stammzellspende spiegelt den allgemeinen Fortschritt im medizinischen Bewusstsein wider. Vereinfachte Registrierungsmöglichkeiten und verbesserte Verfahren haben die Zahl der Spender deutlich erhöht. Diese Fortschritte bieten konkrete Unterstützung für Patientinnen und Patienten, die auf lebensrettende Behandlungen angewiesen sind.

Quelle