Troisdorf diskutiert Antisemitismus: Von historischen Wurzeln bis zu modernen Hassparolen
Hans-Helmut RuppersbergerTroisdorf diskutiert Antisemitismus: Von historischen Wurzeln bis zu modernen Hassparolen
Öffentliche Veranstaltung zu Antisemitismus: Historische Wurzeln und moderne Formen
Im kommenden Monat findet in Troisdorf eine kostenlose öffentliche Veranstaltung zum Thema Antisemitismus statt. Die Veranstalter möchten dessen historische Ursprünge und heutige Erscheinungsformen beleuchten. Am Abend wird zudem ein Workshop angeboten, der Strategien gegen Hassrede und gängige antisemitische Argumente vermittelt.
Die Veranstaltung ist für Dienstag, den 4. November 2025, von 19:15 bis 21:00 Uhr angesetzt. Austragungsort ist das Johanneshaus, das kürzlich renovierte Gemeinschaftszentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Troisdorf in der Kronprinzenstraße 16.
Saskia Klemp, Synodale und Mitarbeiterin der Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg", wird durch den Abend führen. Sie gibt einen Überblick über die Entwicklung des Antisemitismus – von seinen Anfängen bis zu aktuellen Ausprägungen. Die Teilnehmer:innen nehmen zudem an einem Argumentationstraining teil, in dem Parolen, gängige Narrative und Hassrede analysiert werden.
Eine Anmeldung ist bis zum 3. November 2025 erforderlich. Die Veranstalter laden alle Interessierten ein und betonen, wie wichtig es ist, sich mit diesem oft unterschätzten Thema auseinanderzusetzen. Der Abend bietet praktische Ansätze, um Antisemitismus im Alltag zu erkennen und entgegenzutreten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine verbindliche Registrierung bis zum Stichtag jedoch Pflicht.






