Velbert plant lebendiges Quartier U – Bürger können mitgestalten
Franz Josef SchlosserVelbert plant lebendiges Quartier U – Bürger können mitgestalten
Velbert treibt die Pläne zur Belebung des Quartiers U voran. Seit Herbst 2024 arbeitet die Stadt an einem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK), um das Viertel neu zu gestalten. Bei einer öffentlichen Veranstaltung am 26. November werden den Bürgerinnen und Bürgern die bisherigen Fortschritte präsentiert und ihr Feedback eingeholt, bevor der Entwurf finalisiert wird.
Das Projekt zielt darauf ab, das Quartier U in den kommenden Jahren zu einem lebendigen, modernen Stadtteil zu verwandeln. Das geplante Gebiet erstreckt sich entlang des PanoramaRadwegs Niederbergbahn, der Hohenzollernstraße, Kolpingstraße und der unteren Friedrichstraße. Es umfasst zudem Teile des Nordstadt-Viertels sowie die nördliche Innenstadt bis zum Von-Böttinger-Platz.
Am Mittwoch, dem 26. November, findet von 19 bis 21 Uhr eine Informationsveranstaltung im Jugendzentrum Villa B statt. Bürgermeister Dirk Lukrafka und sein Stellvertreter Jörg Ostermann eröffnen die Veranstaltung, für die keine Anmeldung erforderlich ist. Interessierte können die Entwurfpläne einsehen, Fragen stellen und ihre Meinung einbringen. Die Unterlagen der Veranstaltung werden im Nachgang online unter link.our-website.de/quartier-u-beteiligung verfügbar sein.
Nach der öffentlichen Präsentation wird das Konzept in Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachbereichen der Stadt weiter ausgearbeitet. Der überarbeitete Entwurf soll Anfang 2026 in die politische Diskussion eingebracht werden. Bei einer Zustimmung wird Velbert anschließend Fördermittel beim Bund und beim Land Nordrhein-Westfalen beantragen.
Bisher gibt es keine Unterlagen, die frühere Förderanträge oder ein festgelegtes Budget für das Projekt bestätigen. Die Stadt strebt an, die finanzielle Unterstützung zu sichern, sobald das Konzept offiziell genehmigt ist.
Die Initiative Quartier U soll einen nachhaltigen, zukunftsfähigen Stadtteil schaffen. Die nächsten Schritte umfassen die Bürgerbeteiligung, die politische Prüfung und die Beantragung von Fördermitteln. Die Anwohnerinnen und Anwohner haben die Möglichkeit, die Pläne mitzugestalten, bevor die endgültige Version zur Genehmigung eingereicht wird.






