Vom Flüchtling zum Berufstätigen: Ein kurdisches Erfolgsbeispiel in Deutschland
Hans-Helmut RuppersbergerVom Flüchtling zum Berufstätigen: Ein kurdisches Erfolgsbeispiel in Deutschland
Hosheen Shekhi, ein kurdischer Flüchtling aus Damaskus, kam 2015 nach Deutschland und lebte zunächst im Haus Pohle. Mittlerweile in Schildgen ansässig, hat er sich ein neues Leben aufgebaut – mit Familie, einem festen Job und fließenden Deutschkenntnissen. Seine Geschichte zeigt, wie persönlicher Wille und starke Gemeinschaftshilfe den Unterschied machen können.
Shekhi gehörte zu den über 1.000 Geflüchteten, die seit 2015 in Bergisch Gladbach ankamen. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Niedersachsen kehrte er nach Schildgen zurück, wo die Familie Huber ihm half, Deutsch zu lernen. Ohne jemals einen offiziellen Sprachkurs besucht zu haben, bestand er die B1-Prüfung.
Eine lokale Initiative in Schildgen brachte rund 100 Anwohner:innen zusammen, um Geflüchtete wie Shekhi zu unterstützen. Mit der Zeit fand er vollkommen seinen Platz in der Gesellschaft, schloss vor allem deutsche Freundschaften und spricht zu Hause mit seinem neun Monate alten Baby Deutsch.
Heute ist Shekhi verheiratet und arbeitet bei der Arbeitsagentur – eine Position, die er seit 2023 innehat. Seine Geschichte verdeutlicht, wie gemeinschaftliches Engagement und Eigeninitiative nachhaltige Veränderungen bewirken können. Vom Geflüchteten zum fließend Deutsch sprechenden Berufstätigen: Shekhis Weg zeigt, welche Wirkung lokale Unterstützung entfalten kann. Inzwischen zieht er sein Kind in Schildgen groß, spricht täglich Deutsch und gibt der Gemeinschaft etwas zurück, die ihm einst die Tür öffnete.






