Von der Hauswirtschaftslehrerin zur Königin: Johanna I. regiert mit Tradition und Leidenschaft
Franz Josef SchlosserVon der Hauswirtschaftslehrerin zur Königin: Johanna I. regiert mit Tradition und Leidenschaft
Königin Johanna I., eine ehemalige Hauswirtschaftslehrerin aus Lienz in Osttirol, vereint heute königliche Pflichten mit ihrer Tätigkeit in der Nachmittagsbetreuung Neuwerk und im Pfarrzentrum Neersen. Ihre Regentschaft ist geprägt von Tradition, darunter ein gelungener Königsschuss – ein zeremonieller Ehrenschuss – sowie die Gründung zweier wichtiger Ehrenwachen.
Bevor Johanna I. zur Königin ernannt wurde, verbrachte sie Jahre als Schützin und verfeinerte ihre Fähigkeiten im wettkampforientierten Schießsport. Auch ihr Ehemann, Wolfgang Peter, war lange Zeit in der Schützengemeinde aktiv und fungierte zwei Jahrzehnte lang als Vorsitzender der Neersener Kapellenschützen. Das gemeinsame Engagement des Paares in dieser Tradition unterstreicht ihre tiefe Verbundenheit mit dem Brauchtum.
Das königliche Abzeichen der Königin zeigt Bergspitzen und Edelweiß – eine deutliche Hommage an ihre Tiroler Wurzeln. Neben ihren offiziellen Aufgaben bleibt sie Österreich durch Wandern, Skifahren und handwerkliche Tätigkeiten wie Stricken, Häkeln und Nähen verbunden. Diese persönlichen Vorlieben ergänzen ihre öffentlichen Verpflichtungen.
An ihrer Seite stehen drei Schlüsselfiguren: Karin Brähler, die Erste Ministerin, die zuvor selbst Schützenkönigin war, sowie Manuela Gietsmann, die Zweite Ministerin, bekannt dafür, dass sie königliche Schützenpaare im Tanzen unterrichtet. Rosi Holter, die königliche Offizierin, organisiert den Haushalt und war selbst im Jahr 2000 Schützenkönigin.
Königin Johanna I. verbindet in ihrer Regentschaft Tradition mit persönlicher Leidenschaft – vom zeremoniellen Königsschuss bis hin zu ihrer Liebe zum Bergleben. Ihr Team aus Ministerinnen und Offizierinnen, allesamt mit eigenem schützenbezogenem Hintergrund, sorgt für einen reibungslosen Ablauf des königlichen Haushalts. Die Symbole ihrer Herkunft – Berge und Edelweiß – bleiben zentral für ihre Identität als Königin.






