Wasserstoff-Gipfel 2026: Zwei Top-Events vereinen Kräfte in Essen
Rebekka UllrichWasserstoff-Gipfel 2026: Zwei Top-Events vereinen Kräfte in Essen
Zwei große Wasserstoffveranstaltungen bündeln 2026 erstmals ihre Kräfte
Die Hydroverse Convention und der Hy.Summit.Rhein.Ruhr werden 2026 zu einer gemeinsamen Großveranstaltung in der Messe Essen verschmelzen. Die Veranstalter wollen damit Expertinnen und Experten aus ganz Europa zusammenbringen, um die Dekarbonisierung und den Ausbau von Wasserstofftechnologien voranzutreiben.
Die Hydroverse Convention dient seit Langem als europaweite Plattform zur Förderung von Wasserstoff-Wertschöpfungsketten. Sie vernetzt Start-ups, Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen und politische Entscheidungsträger, die an Lösungen für die Energiewende arbeiten. Der Hy.Summit.Rhein.Ruhr hingegen konzentriert sich auf die Dekarbonisierungsbestrebungen der Rhein-Ruhr-Region und zieht sowohl lokale als auch internationale Akteure an.
Die gemeinsame Veranstaltung findet am 15. September 2026 im Messezentrum Essen statt. Andre Boschem, Geschäftsführer der EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, unterstützt die Fusion und betont deren Potenzial, die Zusammenarbeit zu stärken. Das neue Format ermöglicht es den Teilnehmenden, Innovationen und Strategien für die Skalierung wasserstoffbasierter Lösungen auszutauschen.
Solche groß angelegten Treffen sind weltweit kein Novum. Der World Hydrogen Summit in Rotterdam, der seit 2019 jährlich stattfindet, bringt Regierungen und Industrievertreter zusammen. Japan richtete 2021 das Hydrogen Energy Ministerial Meeting aus, an dem die G20-Staaten teilnahmen. Auch Veranstaltungen wie der Asia Pacific Hydrogen Summit zogen Schlüsselakteure aus Energieagenturen und internationalen Partnerschaften an.
Die fusionierte Veranstaltung schafft einen einheitlichen Rahmen für Diskussionen über Wasserstoff und Dekarbonisierung. Durch die Verbindung regionaler und europäischer Expertise hoffen die Organisatoren, praktische Lösungen zu beschleunigen. Die Konferenz wird in Essen stattfinden, mit erwarteter Beteiligung aus Industrie, Forschung und Politik.