"Wer wird Millionär?"-Kandidat provoziert Jauch – und scheitert fast an 16.000-Euro-Frage
Laurenz Mühle"Du weißt alles besser" - Kandidat strapaziert Günther Jauchs Geduld - "Wer wird Millionär?"-Kandidat provoziert Jauch – und scheitert fast an 16.000-Euro-Frage
Christopher Suhr, ein Prozessberater aus Wedemark, startete die 3-Millionen-Euro-Woche bei Wer wird Millionär? mit einer Mischung aus Selbstbewusstsein und Kontroversen. Der 40-jährige Kandidat geriet wiederholt an Moderator Günther Jauch, korrigierte sogar dessen Fragen – und das alles auf dem Weg zum Jackpot.
Suhr begann stark, scheiterte jedoch an der 16.000-Euro-Frage, die nach einer musikalischen Schöpfung von Brian Wilson fragte. Da ihm die Antwort nicht einfiel, griff er zur Joker-Option "Telefonjoker" – doch weder seine Mutter noch ein Freund waren erreichbar. Verärgert verzichtete er auf die Frage, obwohl ein Zuschauer später die richtige Lösung verriet: Good Vibrations.
Erst als er seine Mutter schließlich erreichte und diese die korrekte Antwort lieferte, sicherte sich Suhr die 16.000 Euro. Doch damit war sein Lauf noch nicht beendet. Er verdoppelte seinen Gewinn auf 32.000 Euro und qualifizierte sich für das Finale der Woche. Unterwegs bohrte Jauch nach Details aus Suhrs Privatleben, woraufhin dieser trocken antwortete: "Nicht mehr", als er gefragt wurde, ob er verheiratet sei.
Suhrs direkter Umgangston sorgte für Gesprächsstoff. Er stellte Jauchs Formulierungen infrage, korrigierte Details und lieferte unaufgefordert Kommentare ab. Der Moderator, sichtlich genervt, stellte sogar infrage, ob Suhr jemals wieder im heißen Stuhl Platz nehmen würde.
Suhr verlässt die Show mit 32.000 Euro und einem Platz im Finale. Sein konfrontativer Stil und das knappe Verfehlen der 16.000-Euro-Frage machten seinen Auftritt zu einem denkwürdigen Start in die hochdotierte Woche. Ob er Jauch noch einmal gegenübertreten wird, bleibt offen.