Wie Hitlers Westwall-Besuche die Eifel im Nationalsozialismus veränderten
Laurenz MühleWie Hitlers Westwall-Besuche die Eifel im Nationalsozialismus veränderten
Öffentlicher Vortrag und Diskussion: Hitlers Inspektionsreisen entlang des Westwalls
Am Dienstag, dem 18. November 2025, findet ein öffentlicher Vortrag mit anschließender Diskussion zu Hitlers Inspektionsreisen entlang des Westwalls statt. Die von der Volkshochschule Rur-Eifel (VHS Rur-Eifel) organisierte Veranstaltung beleuchtet, wie diese Besuche die Eifel während der NS-Zeit prägten. Der Eintritt beträgt 6 Euro, die Anmeldung ist ab sofort online möglich.
Die Veranstaltung dauert von 19:00 bis 20:30 Uhr im Gebäude der VHS Rur-Eifel in der Violengasse 2. Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Reisen: die vom August 1938 und die vom Mai 1939. Diese Besuche lösten rasante Infrastrukturprojekte aus – Bunker, Straßen und Eisenbahnlinien entstanden im Eiltempo –, während das Leben der lokalen Bevölkerung durch Zwangsarbeit, Versorgungsengpässe und militärische Kontrolle auf den Kopf gestellt wurde.
Die Teilnehmer:innen setzen sich damit auseinander, wie die Eifeler Bevölkerung in dieser Zeit in die NS-Politik verstrickt wurde. Der Vortrag thematisiert zudem die weiteren Auswirkungen des Westwallbaus auf die Region. Eine Anmeldung ist über die Website der VHS unter www.vhs-rur-eifel.de möglich.
Die Veranstaltung bietet einen detaillierten Einblick in ein prägendes Kapitel der Eifelgeschichte. Durch die Analyse von Hitlers Reisen wird die Verbindung zwischen militärischer Strategie und ziviler Not deutlich. Der Eintritt kostet 6 Euro, eine Vorabanmeldung wird empfohlen.






