Willicher Delegation startet kulturellen Austausch in japanischer Partnerstadt Marugame
Laurenz MühleWillicher Delegation startet kulturellen Austausch in japanischer Partnerstadt Marugame
Eine kleine Delegation aus Willich in Deutschland hat eine lange Reise nach Marugame in Japan hinter sich gebracht. Unter der Leitung von Bürgermeister Christian Pakusch traf die Gruppe am Mittwochmorgen ein – nach einer mehr als 24-stündigen Anreise. Der Besuch markiert einen kulturellen Austausch zwischen den beiden Städten, bei dem ein dichtes Programm mit offiziellen Terminen und lokalen Erlebnissen auf die Gäste wartet.
Die Delegation war am Dienstagmorgen um 8:30 Uhr in Willich aufgebrochen und reiste ohne Unterbrechung bis zu ihrer Ankunft am folgenden Tag um 11:00 Uhr. Nach der Landung am Flughafen Osaka wurden sie von Vertretern des Marugamer Bürgervereins, Kawata und Tanimoto, empfangen. Die Gruppe genoss Takoyaki, eine traditionelle japanische Köstlichkeit, bevor es weiterging.
Es folgte eine vierstündige Fahrt, unterbrochen von einem kurzen Stopp an der ikonischen Brücke Kobes. Am späten Nachmittag erreichte die Delegation schließlich Marugame, eine Stadt mit 143.185 Einwohnern. Dort fand eine offizielle Begrüßungszeremonie statt, bei der Reden gehalten, die Gäste vorgestellt wurden und Yasuo Inadome, Präsident des Willich-Japan-Clubs, einen Vortrag über Deutschland hielt.
Das Programm umfasste zudem einen Drachentanz und die Gelegenheit für die Besucher, ihre Gastfamilien kennenzulernen. In den kommenden drei Tagen werden die Gäste bei Einheimischen wohnen, an einem Empfang mit Marugames Bürgermeister teilnehmen und eine Mittelschule besuchen.
Neben Bürgermeister Pakusch gehören zur Delegation auch Birgit von Billerbeck, Leiterin des Willicher Wirtschaftsförderungsamts, sowie weitere lokale Vertreter.
Der Besuch festigt die Beziehungen zwischen Willich und Marugame, wobei kulturelle Austausche und offizielle Treffen geplant sind. Der dreitägige Aufenthalt in Gastfamilien ermöglicht es den Teilnehmern, den Alltag in der Stadt zu erleben, bevor sie nach Deutschland zurückkehren. Auf dem Programm stehen zudem Schulbesuche und Gespräche mit lokalen Verantwortlichen.






