Zehntausende feiern Nowruz in Bonn – ein Fest der Hoffnung und Einheit
Rebekka UllrichZehntausende feiern Nowruz in Bonn – ein Fest der Hoffnung und Einheit
Zehntausende Kurden versammelten sich diese Woche in Bonn, um Nowruz, das traditionelle Neujahrsfest, zu feiern. Die Feierlichkeiten lockten Besucher aus ganz Deutschland und den Nachbarländern an und füllten den Rheinaupark mit Farben und Musik. Die Veranstalter präsentierten die Kundgebung als friedlichen Appell für Stabilität in den kurdischen Regionen.
Das Fest fand im Bonner Rheinaupark statt, wo sich mehr als 50.000 Menschen zusammenfanden. Die Teilnehmer trugen bunte, traditionelle Kleidung, schwenkten kurdische Fahnen und tanzten und sangen gemeinsam. Die Stimmung blieb den ganzen Tag über friedlich.
Vertreter beschrieben die Versammlung als Zeichen der Einheit. Sie forderten mehr Aufmerksamkeit für die anhaltenden Konflikte in den kurdischen Gebieten Syriens, des Irans und des Iraks. Offizielle Zahlen zu ähnlichen Nowruz-Feiern der vergangenen Jahre in Deutschland gibt es nicht, doch weltweit begehen über 300 Millionen Menschen das Fest.
Die Feierlichkeiten im nächsten Jahr werden eine Veranstaltung in Bensberg auf dem Trotzenburgplatz umfassen, die für 2026 geplant ist.
Das Bonner Fest unterstrich die kulturelle Bedeutung von Nowruz für die kurdische Gemeinschaft. Gleichzeitig diente es als öffentlicher Aufruf zum Frieden in den von Konflikten betroffenen Regionen. Künftige Veranstaltungen, wie die geplante in Bensberg, werden diese Tradition aus Feier und politischem Engagement voraussichtlich fortsetzen.






