Zwei gegensätzliche Kundgebungen in Hamm bleiben ohne Eskalation
Franz Josef SchlosserZwei gegensätzliche Kundgebungen in Hamm bleiben ohne Eskalation
Polizei Hamm begleitete zwei Kundgebungen im Bahnhofsviertel
Am Samstag, dem 7. Juni, überwachte die Hammer Polizei zwei öffentliche Versammlungen im Bereich des Hauptbahnhofes. Beide Veranstaltungen verliefen ohne größere Zwischenfälle und endeten am frühen Nachmittag. Während der Aktionen kam es zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen.
Eine rechtsextreme Kundgebung mit etwa 30 Teilnehmenden startete unter dem Motto „Grenzen schützen – gegen illegale Migration“ am Willy-Brandt-Platz. Die Gruppe zog über die Neue Bahnhofstraße, passierte das Stadtbad und kehrte über die Bahnhofstraße zum Vorplatz des Bahnhofs zurück.
Gleichzeitig bildete sich in der Nähe des Heinrich-von-Kleist-Forums eine spontane linke Gegenkundgebung. Rund 25 Aktivistinnen und Aktivisten demonstrierten unter dem Banner „Das Ruhrgebiet bleibt nazifrei“ und folgten derselben Route wie der rechtsextreme Aufmarsch. Beide Versammlungen blieben durchgehend friedlich.
Die rechtsextreme Kundgebung endete um 15:35 Uhr, die Gegenproteste wurden kurz darauf um 15:50 Uhr aufgelöst. Die Polizei meldete keine schweren Störungen, lediglich leichte Verkehrsverzögerungen wurden registriert. Die Veranstaltungen verliefen ohne Festnahmen oder nennenswerte Konflikte.
