Zwei politische Kundgebungen in Gelsenkirchen verlaufen weitgehend friedlich
Franz Josef SchlosserZwei politische Kundgebungen in Gelsenkirchen verlaufen weitgehend friedlich
Polizei Gelsenkirchen begleitete am 19. August 2025 zwei politische Kundgebungen
Beide Veranstaltungen fanden im Stadtzentrum statt und endeten ohne größere Zwischenfälle. Die Behörden betonten ihr Bekenntnis zur Wahrung der Meinungsfreiheit und des Rechts auf friedliche Versammlung.
Die erste Kundgebung wurde von der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) organisiert. Rund 200 Teilnehmer versammelten sich zwischen 15:00 und 18:00 Uhr auf dem Heinrich-König-Platz. Eine zweite Demonstration, veranstaltet von der lokalen Gruppe AUF Gelsenkirchen, zog etwa 120 Menschen zwischen 14:00 und 17:00 Uhr auf den Neumarkt.
Im Rahmen des Einsatzes erstatteten Beamte zwei Strafanzeigen: Gegen einen 22-Jährigen besteht der Verdacht der Körperverletzung, ein 32-jähriger Mann wird beschuldigt, verfassungsfeindliche Symbole gezeigt zu haben. Zudem verhängte die Polizei ein vorübergehendes Platzverbot gegen eine Person. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden im Nachhinein als wirksam bewertet.
Die Kundgebungen verliefen unter polizeilicher Aufsicht und ohne schwerwiegende Störungen. Aufgrund der Anzeigen laufen nun zwei Ermittlungsverfahren. Für weitere Informationen können sich Medien an die Pressestelle der Polizei Gelsenkirchen wenden.
