07 April 2026, 18:18

Andreas Coenen verlässt den Kreis Viersen nach 22 Jahren im öffentlichen Dienst

Mahnmal für Opfer von Tschernobyl mit Blumen, Kerzen und umgebender Vegetation im Park.

Andreas Coenen verlässt den Kreis Viersen nach 22 Jahren im öffentlichen Dienst

Dr. Andreas Coenen blickt auf seine lange Karriere in der Verwaltung des Kreises Viersen zurück, während er sich auf seinen Umzug nach Bayern vorbereitet. Seine Zeit im öffentlichen Dienst umfasste verschiedene Positionen – vom persönlichen Referenten bis hin zum Landrat – und hinterlässt deutliche Spuren in der regionalen Entwicklung. Kollegen und Amtsträger würdigten kürzlich seine Verdienste im Rahmen einer Podiumsdiskussion.

Coenen trat im März 2002 erstmals in die Kreisverwaltung Viersen ein, zunächst als persönlicher Assistent des damaligen Landrats Dr. Vollert. Im Laufe der Jahre übernahm er zunehmend verantwortungsvollere Aufgaben, stieg zum Personalleiter auf und wirkte schließlich von 2009 bis 2015 als Kreisdirektor.

2015 wurde er zum Landrat gewählt und 2020 im Amt bestätigt. Seine Amtsführung stand im Zeichen der Modernisierung der Region, mit besonderem Fokus auf nachhaltiges Bauen und interkommunale Zusammenarbeit. Projekte wie der Gewerbepark Elmpt zählen zu den prägenden Elementen seines Erbes.

Bei einer jüngst abgehaltenen Podiumsdiskussion sprach er über diese Initiativen und zeigte sich zufrieden mit dem Erreichten. Kreisdirektor Ingo Schabrich verglich Coenens Karriere mit dem Bergsteigen und betonte den Willen, der nötig sei, um jede Etappe zu meistern. Regierungspräsident Thomas Schürmann lobte ebenfalls seine Arbeit und unterstrich die nachhaltige Wirkung seiner Amtszeit.

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Nun, da Coenen mit seiner Familie in die Chiemgauer Region Bayerns umzieht, will er sich vermehrt seiner Leidenschaft für das Bergsteigen widmen. Er hinterlässt einen Kreis, den er als zukunftsorientiert und nachhaltig geprägt ansieht.

Coenens Abschied markiert das Ende einer über zwei Jahrzehnte währenden Karriere in Viersen. Seine Beiträge zu Infrastruktur, Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit bleiben fest in den Grundfesten der Region verankert. Mit dem Wechsel nach Bayern verlagert er seinen Schwerpunkt vom öffentlichen Dienst hin zu persönlichen Vorhaben in den Bergen.

Quelle