"Ankommen in Bergisch Gladbach": Wie Migration die Stadt prägte – persönliche Geschichten am 25. März
Franz Josef Schlosser"Ankommen in Bergisch Gladbach": Wie Migration die Stadt prägte – persönliche Geschichten am 25. März
Podiumsdiskussion *"Ankommen in Bergisch Gladbach: Migration und Lebenswege" am Mittwoch, 25. März 2026
Im Rahmen des bundesweiten Tags der Archive zum Motto "Alte Heimat – Neue Heimat" findet eine Veranstaltung statt, die sich mit den vielfältigen Erfahrungen von Menschen beschäftigt, die seit dem Zweiten Weltkrieg in Bergisch Gladbach eine neue Heimat gefunden haben. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Die Diskussion beginnt um 18:30 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum der Caritas Rhein-Berg, Lerbacher Weg 4, 51469 Bergisch Gladbach. Durch den Abend führen zwei Moderatorinnen: Veronika Heiligmann von der Caritas und Nicole Mrziglod, Leiterin der Volkshochschule (VHS).
Sechs Gäste berichten von ihren persönlichen Wegen – von Hoffnungen, Herausforderungen und den Wandlungen ihrer Erfahrungen über die Jahrzehnte. Ihre Geschichten spiegeln mindestens sechs verschiedene Gruppen von Zugewanderten wider: Geflüchtete, Arbeitsmigrant:innen und andere, die aus unterschiedlichen Gründen nach Bergisch Gladbach kamen. Zudem wird thematisiert, wie die lokale Gemeinschaft auf ihre Ankunft reagiert hat.
Seit dem Zweiten Weltkrieg hat die Stadt mehrere Migrationsbewegungen erlebt, auch wenn die genauen Zahlen der größten Zuzüge oft unklar bleiben. Dokumentiert sind etwa die Flüchtlingsströme um 1960 als Teil der allgemeinen Nachkriegswanderungen.
Für weitere Informationen steht das Stadtarchiv Bergisch Gladbach unter der Telefonnummer 49 2202 14 1945 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.
Ziel der Veranstaltung ist es, die unterschiedlichen Wege aufzuzeigen, auf denen Menschen in Bergisch Gladbach Fuß gefasst haben. Durch persönliche Erzählungen gibt die Runde Einblicke in Migration, Integration und den Wandel des Gemeinschaftslebens. Der kostenlose Zugang ermöglicht es einem breiten Publikum, diese authentischen Perspektiven kennenzulernen.






