02 May 2026, 08:12

Bergisch Gladbach: Wo die Autokultur mehr als nur Straßen und Motoren ist

Schwarze und weiße Straßenszene in Berlin aus den 1930er-1940er Jahren, die Autos, Fußgänger, Gebäude mit Fenstern, Bäume und einen klaren Himmel zeigt, mit einem Textüberblatt, das '1930er-1940er Jahre deutsche Autos in Berlin' lautet.

Bergisch Gladbach: Wo die Autokultur mehr als nur Straßen und Motoren ist

Bergisch Gladbach – eine Hochburg der Autokultur

Seit langem ist Bergisch Gladbach ein zentraler Ort für Autos, mit einer hohen Dichte an Fahrzeugen und einer starken Präsenz der Automobilindustrie. Die Stadt kann heute auf spezialisierte Bildungsangebote, Forschungsinstitute und sogar ein einzigartiges Denkmal verweisen, das ihre Autokultur feiert. Von Autohäusern bis zu Autobahnen – die Verbindung zur Mobilität ist hier tief verwurzelt.

Der Fokus auf das Automobil beginnt in Bergisch Gladbach mit der Bildung: Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) bietet ein eigenes Studienprogramm für Automobilwirtschaft an. In der Nähe betreibt das Center of Automotive Management (CAM) am Standort Zanders Forschung und fördert die wirtschaftliche Entwicklung der Branche.

Autohäuser säumen die Straßen und vertreten Marken wie Volvo, VW, Toyota und BMW. Selbst ein ehemaliges Militärgebäude, das alte Kreiswehrersatzamt an der Paffrather Straße, wurde zu einem Autohaus umfunktioniert. Die Automeile an der Mülheimer Straße erhielt kürzlich eine weitere Waschanlage – damit sind es nun drei.

Auch die Infrastruktur unterstreicht den autofreundlichen Ruf der Stadt: Die A4 durchquert Bergisch Gladbach auf etwa zehn Kilometern Länge und bietet drei Anschlussstellen. Parkplätze gibt es reichlich, besonders im Zentrum von Gladbach, wo zahlreiche Stellflächen und Parkhäuser die Bevölkerung versorgen. Zudem hat das Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hier seinen Sitz – im Stadtteil Frankenforst.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Sogar die öffentliche Kunst spiegelt das automobilgeprägte Thema wider: Zwischen zwei Parkhäusern nahe des FHDW-Campus an der Gronauer Mühlenweg steht ein Denkmal für parkende Autos. Die skurrile Installation unterstreicht die enge Verbindung der Stadt zum Automobil.

Mit über 650 Autos pro 1.000 Einwohner – und damit über dem Bundes- und Landesdurchschnitt – ist die Autokultur in Bergisch Gladbach unübersehbar. Die Kombination aus Bildung, Infrastruktur und Industrie sichert der Stadt eine Schlüsselrolle in der deutschen Automobilszene. Mit ihren Besonderheiten – von Forschungszentren bis hin zu einem Autodenkmal – hebt sie sich als einzigartiger Standort für Mobilität hervor.

Quelle