08 April 2026, 08:21

DAM Preis 2025 geht an Berlins nachhaltiges Spore Haus in Neukölln

Altes Buch mit detaillierten Architekturplänen und Text, zeigt eine Zeichnung des ursprünglichen Plans für die Königliche Hermwerk Berlin-Baklberg.

DAM Preis 2025 geht an Berlins nachhaltiges Spore Haus in Neukölln

Das Spore Haus in Berlin-Neukölln gewinnt den renommierten DAM Preis 2025

Das Spore Haus in Berlin-Neukölln wurde mit dem prestigeträchtigen DAM Preis 2025 ausgezeichnet. Die vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) verliehene Ehrung würdigt jährlich herausragende Bauprojekte. Die diesjährige Jury lobte insbesondere die gelungene städtebauliche Einbindung des Gebäudes sowie seinen konsequenten Fokus auf Nachhaltigkeit.

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Entworfen vom Architekturbüro AFF Architekten, besticht das Spore Haus durch seine durchdachte Verbindung zur Stadt. Die Fassade besteht aus drei unterschiedlichen Materialschichten, die einen harmonischen Übergang in das umliegende Straßenbild ermöglichen. Auch im Inneren setzt sich das Nachhaltigkeitskonzept fort: Die fest installierten Möbel sind aus Eiche und wiederverwendeten Schalungshölzern gefertigt.

Das Erdgeschoss des Gebäudes ist offen gestaltet und verfügt über großzügige Verglasungen, die flexible Nutzungsmöglichkeiten schaffen. Besucher finden hier Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen, ein Café, eine Bibliothek sowie kreative Ateliers vor. Eine Dachterrasse rundet das Angebot als Begegnungsstätte für die Nachbarschaft ab.

Gemeinsam mit dem benachbarten Publix-Gebäude bildet das Spore Haus ein neues kulturelles und bildungspolitisches Zentrum. Die Schöpflin Stiftung, Förderin des Projekts, verfolgte das Ziel, einen zugänglichen Ort für Lernen, Kultur und gesellschaftlichen Austausch zu schaffen. AFF Architekten setzten dies um, indem sie robuste, recycelte und unbehandelte Materialien in ihrem Entwurf kombinierten.

Die Auszeichnung mit dem DAM Preis unterstreicht, dass das Spore Haus ein herausragendes Beispiel zeitgenössischer Architektur ist. Mit seinen nachhaltigen Materialien, anpassungsfähigen Räumen und seiner sensiblen stadträumlichen Gestaltung setzt es Maßstäbe für zukünftige Projekte. Das Gebäude hat sich bereits zu einem zentralen Treffpunkt für Berlins kulturelles und bildungspolitisches Leben entwickelt.

Quelle