Gelsenkirchener Polizei kontrolliert Sicherheitsgurte bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Franz Josef SchlosserGelsenkirchener Polizei kontrolliert Sicherheitsgurte bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Gelsenkirchener Polizei beteiligte sich an europaweiter Verkehrssicherheitskampagne
Anfang dieses Monats nahm die Polizei Gelsenkirchen an einer europaweiten Aktion zur Verbesserung der Verkehrssicherheit teil. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag auf der korrekten Nutzung von Sicherheitsgurten. Die Maßnahme fand vom 9. bis 15. März 2026 statt. Beamte überprüften Fahrzeuge in zentralen Bereichen der Stadt, darunter in der Nähe der VELTINS-Arena sowie auf den Flohmärkten an der Trabrennbahn.
Während der einwöchigen Kampagne wurden 52 Verkehrsteilnehmer ohne oder mit falsch angelegtem Gurt angetroffen. Darunter befanden sich 29 Kinder, die nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechend gesichert waren. Die Kontrollen waren Teil der Aktion "Operation Gurt" des europäischen Polizeinetzwerks ROADPOL, das sich zum Ziel gesetzt hat, Verletzungen bei Unfällen zu reduzieren.
Die Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich regelmäßig an solchen Initiativen sowie an thematischen Kontrollwochen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Während lokale Zahlen erfasst wurden, liegen europaweite oder bundesweite Gesamtzahlen bisher nicht vor. Zum Vergleich: Die Polizei in Hagen registrierte 46 Gurtverstöße bei 685 kontrollierten Fahrzeugen, in Holzminden wurden vier Verstöße dokumentiert.
Das ROADPOL-Netzwerk betont, dass das korrekte Anlegen des Sicherheitsgurts das Risiko schwerer Verletzungen bei Zusammenstößen deutlich verringert. Die Kampagne verband Kontrollen mit Aufklärungsarbeit, um sichereres Fahrverhalten zu fördern.
Die Aktion zeigte, dass es weiterhin Probleme bei der Einhaltung der Gurtpflicht gibt – insbesondere bei der Sicherung von Kindern. Die Teilnahme Gelsenkirchens steht im Einklang mit den europäischen Bemühungen, Verkehrsregeln konsequenter durchzusetzen. Weitere Kontrollen und Aufklärungskampagnen sind im Rahmen künftiger ROADPOL-Initiativen geplant.






