Ibbenbüren setzt auf faire und nachhaltige Beschaffung mit UN-Zielen im Blick
Rebekka UllrichIbbenbüren setzt auf faire und nachhaltige Beschaffung mit UN-Zielen im Blick
Die Stadt Ibbenbüren intensiviert ihre Bemühungen um nachhaltige und faire Beschaffung. Hendro Prabowo, der zuständige Beamte, steuert den Prozess, um ihn an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) auszurichten. Bereits jetzt wurden in mehreren Ausschreibungen ökologische und ethische Kriterien verankert.
Prabowos Aufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass alle Einkäufe strenge Nachhaltigkeitsstandards erfüllen. Er bewertet Aspekte wie Produktlebensdauer, Ressourcenverbrauch, CO₂-Bilanz und Arbeitsbedingungen in der Herstellung. Seine Arbeit trägt direkt zu SDG 12 bei, das nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster fördert.
Um diese Initiativen zu stärken, fand kürzlich eine interne Schulung für das Beschaffungsteam der Stadt und die Fachbereichsleitungen statt. Dr. Krishan Gairola von der corsus GmbH leitete den Workshop und gab fachkundige Einblicke in nachhaltige Beschaffungspraktiken.
Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer betonte die Bedeutung dieser Maßnahmen. Faire und nachhaltige Beschaffung sei für die Stadt eine Priorität, erklärte er. Bereits mehrere Ausschreibungen wurden nach den neuen Richtlinien abgeschlossen, weitere sind in Vorbereitung.
Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) sowie Engagement Global. Weitere Informationen zur Initiative sind auf der Website des BMZ abrufbar.
Ibbenbürens Engagement für nachhaltige Beschaffung spiegelt ein umfassendes Bekenntnis zu ethischer und ökologischer Verantwortung wider. Mit laufenden Ausschreibungen und Schulungsprogrammen will die Stadt Maßstäbe für künftige öffentliche Einkaufspraktiken setzen. Über den Fortschritt des Projekts wird bei Abschluss weiterer Ausschreibungen berichtet.






