Karim Adeyemi drohen rechtliche Folgen nach Strafbefehl wegen Waffenbesitzes
Laurenz MühleKarim Adeyemi drohen rechtliche Folgen nach Strafbefehl wegen Waffenbesitzes
Deutschlands Stürmer Karim Adeyemi muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, nachdem die Staatsanwaltschaft Hagen einen Strafbefehl gegen ihn erlassen hat. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht der Vorwurf des unerlaubten Besitzes eines Schlagrings und eines Tasers. Der Strafbefehl, der eine Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen vorsieht, ist seit dem 30. Oktober rechtskräftig.
Die Affäre wurde kurz vor dem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel Deutschlands gegen die Slowakei bekannt. Die Staatsanwaltschaft handelte zügig und erließ den Strafbefehl, gegen den der 22-Jährige keinen Einspruch einlegte.
Weder Nationaltrainer Julian Nagelsmann noch DFB-Direktor Rudi Völler wurden von Adeyemi persönlich über den Vorfall informiert. Völler bezeichnete das Verhalten des Spielers später als "dummen" Fehler, betonte jedoch, dass sich Adeyemi im Team stets einwandfrei verhalten habe.
Borussia Dortmund, Adeyemis Verein, erklärte, man werde die Angelegenheit intern klären und in Ruhe mit dem Spieler besprechen. Seit dem Rechtskraftwerden des Strafbefehls gab es weder in deutschen Medien noch in sozialen Netzwerken öffentliche Reaktionen.
Die Geldstrafe von 60 Tagessätzen markiert nun den offiziellen Abschluss des Falls. Sowohl der Verein als auch die Nationalmannschaft haben den Vorfall zur Kenntnis genommen, weitere Maßnahmen wurden jedoch nicht angekündigt. Adeyemi steht für die kommenden Spiele weiterhin zur Verfügung.






