Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg protestiert gegen fragwürdige Energiepolitik der Regierung
Laurenz MühleKlimaschutz-Initiative Rhein-Berg protestiert gegen fragwürdige Energiepolitik der Regierung
Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg kritisiert aktuelle Energiepolitik der Regierung
Die Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg hat Bedenken gegenüber den jüngsten Energiebeschlüssen der Bundesregierung geäußert. Die Gruppe warnt, dass die aktuellen Pläne den Ausbau erneuerbarer Energien bremsen und die Klimaziele gefährden könnten. Als Reaktion darauf hat sie eine Reihe öffentlicher Mahnwachen organisiert, um mehr Engagement für den Klimaschutz zu fordern.
Die Initiative beobachtet die Regierungsentscheidungen genau – insbesondere die Schwerpunktsetzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie auf fossile Brennstoffe. Statt den Ausbau von Solar- und Windenergie voranzutreiben, fördert das Ministerium den Bau neuer Gaskraftwerke und subventioniert diese sogar, obwohl Batteriespeicher oft die kostengünstigere Alternative wären. Zusammen mit der geplanten Abschaffung der Einspeisevergütung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) könnte dies das Wachstum der Solarkraft weiter schwächen.
Die Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg befürchtet, dass wirtschaftliche Interessen den Klimaschutz in den Hintergrund drängen. Um auf die Dringlichkeit der Lage aufmerksam zu machen, veranstaltet sie im November vier Mahnwachen am Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach. Die Termine sind für Dienstag, den 11. November, Mittwoch, den 19. November, Montag, den 24. November, und Freitag, den 25. November angesetzt – jeweils von 16 bis 18 Uhr.
Ziel der Aktionen ist es, sowohl die Öffentlichkeit als auch die Politik an die Notwendigkeit sofortigen Handelns zu erinnern. Ohne entschlossenere Maßnahmen, so die Warnung der Initiative, könnten Deutschlands Klimaziele noch weiter in weite Ferne rücken.
Die Mahnwachen finden an vier Abenden im November statt und bieten Anwohnern die Möglichkeit, ihre Solidarität zu zeigen. Die Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg betont, dass der Klimaschutz nicht zugunsten kurzfristiger wirtschaftlicher Entscheidungen verschoben werden dürfe. Die Kampagne erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Ausbau von Solar- und Windenergie durch politische Kurswechsel und Investitionen in fossile Energien neue Hindernisse erfährt.






