Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln wackelt nach sieben Spielen ohne Sieg
Franz Josef SchlosserKwasniok auf der Kippe? Krisentreffen bei 1. FC Köln - Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln wackelt nach sieben Spielen ohne Sieg
Die Zukunft von Trainer Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln steht auf der Kippe, nachdem eine Serie schwacher Ergebnisse den Verein in Bedrängnis gebracht hat. Obwohl er vorerst im Amt bleibt, prüft die Klubführung nach sieben Spielen ohne Sieg nun ihre Optionen.
Aktuell belegt die Mannschaft mit 23 Punkten aus 22 Spielen Platz 12 in der Bundesliga – besser als andere Aufsteiger, aber noch lange nicht sicher.
Kwasniok hatte im vergangenen Sommer das Traineramt übernommen, doch die jüngsten Rückschläge haben seine Position ins Wanken gebracht. Das 3:3 im Rheinland-Derby gegen Borussia Mönchengladbach könnte der letzte Tropfen gewesen sein. Das Ergebnis verlängerte Kölns sieglose Serie und sorgte für Frust in der Vereinsführung.
Sportdirektor Thomas Kessler berief eine Krisensitzung ein, um die Lage zu bewerten. Nach dem Spiel weigerte er sich, Kwasniok öffentlich zu unterstützen – was die Spekulationen über einen Wechsel weiter anheizte. Sollte es zu einer Trennung kommen, gilt Co-Trainer René Wagner als Favorit für die Nachfolge.
Noch am selben Tag zeigte sich Kwasniok beim Training gut gelaunt, scherzte mit Fans und Journalisten. Doch hinter den Kulissen wächst der Druck. Mit acht verbleibenden Spieltagen liegen die Kölners mit 23 Punkten knapp über dem Abstiegsstrudel – zumindest vorerst.
Eine Entscheidung über Kwasnioks Zukunft könnte bald fallen. Falls er geht, würde Wagner voraussichtlich als Interimstrainer übernehmen. Der Klub muss schnell handeln, um eine Mannschaft zu stabilisieren, die seit Januar nur ein einziges Spiel gewonnen hat.






