Lünen stärkt Netzwerk: Fortbildung für Vormünder und Pflegeeltern zeigt Wirkung
Franz Josef SchlosserLünen stärkt Netzwerk: Fortbildung für Vormünder und Pflegeeltern zeigt Wirkung
Ehrenamtliche Vormünder und Pflegeeltern aus Lünen haben kürzlich an einer Fortbildung teilgenommen, um ihr Verständnis für das deutsche Jugendhilfesystem zu vertiefen. Die am 22. April abgehaltene Schulung zielte darauf ab, ihre fachlichen Kompetenzen zu stärken und gleichzeitig den Austausch untereinander zu fördern. Die Veranstalter planen nun, die Initiative auszubauen, indem sie weitere lokale Freiwillige gewinnen möchten.
Die Veranstaltung wurde von Expertinnen und Experten des Kinderheims Erziehungshilfen Werne (KEW gGmbH) geleitet. Themenschwerpunkte waren rechtliche und pädagogische Grundlagen, die Planung von Hilfsmaßnahmen sowie die Rechte von Kindern und leiblichen Eltern. Ein zentraler Aspekt war die Biografiearbeit, die jungen Menschen helfen soll, ein stärkeres Identitätsgefühl zu entwickeln.
Viele Pflegeeltern in Lünen übernehmen zudem die Rolle als gesetzliche Vormünder und tragen damit besondere Verantwortung. Die Fortbildungsreihe sollte ihr Fachwissen erweitern und gleichzeitig Raum für gemeinsame Erfahrungen und gegenseitige Beratung bieten.
Die Stadtverwaltung hat angekündigt, das Programm auszuweiten. Ziel ist es, mehr Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen, sich als Vormünder oder Pflegepersonen zu engagieren. Interessierte können sich über die Aufgaben genauer informieren.
Die Schulung vermittelte den Freiwilligen essenzielles Wissen für ihre Arbeit mit benachteiligten Kindern. Mit dem Vorhaben, die Rekrutierung auszubauen, will Lünen das Netzwerk an Pflegeeltern und Vormündern weiter stärken. Nähere Informationen erhalten alle, die sich für diese wichtigen Aufgaben interessieren.






