Mees de Wit im Fokus: Bundesliga-Klubs jagen den AZ-Alkmaar-Verteidiger
Rebekka UllrichMees de Wit im Fokus: Bundesliga-Klubs jagen den AZ-Alkmaar-Verteidiger
Mees de Wit weckt ernsthaftes Interesse mehrerer Bundesliga-Klubs
In dieser Saison hat Mees de Wit das ernste Interesse mehrerer Vereine der Bundesliga auf sich gezogen. Der 27-jährige Verteidiger von AZ Alkmaar wurde wiederholt von Borussia Mönchengladbach, dem VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt gescoutet. Auch Werder Bremen hat den Niederländer trotz eigener Abwesenheit in jüngeren Spielen auf dem Zettel.
De Wit hat sich in dieser Spielzeit zu einer Schlüsselfigur bei AZ Alkmaar entwickelt. Mit 46 Pflichtspieleinsätzen war er an 17 Toren beteiligt – fünf erzielte er selbst, zwölf bereitete er vor. Seine Flexibilität auf den defensiven Außenbahnen macht ihn zum Stammspieler.
Scouts von Mönchengladbach, Wolfsburg und Frankfurt besuchten in den vergangenen zwei Monaten vier seiner Partien. Werder Bremen, das zwar keine Kundschafter entsandte, bleibt dennoch an einer möglichen Verpflichtung interessiert. AZ Alkmaar jedoch hat keine Absicht, den Verteidiger aktiv auf den Transfermarkt zu setzen.
Der Klub würde Verhandlungen erst bei einem Angebot über 10 Millionen Euro in Betracht ziehen. De Wits Vertrag läuft noch bis Sommer 2029, was AZ Alkmaar eine starke Verhandlungsposition verschafft. Seine Zukunft könnte zudem von den europäischen Aussichten des Teams in dieser Saison abhängen.
Aktuell steht AZ Alkmaar im Viertelfinale der UEFA Conference League gegen Schachtar Donezk. Das Hinspiel findet am 9. April 2026 statt, das Rückspiel eine Woche später. Ein weiter Vorstoß im Wettbewerb – möglicherweise bis ins Finale am 27. Mai – könnte De Wits Sichtbarkeit und Marktwert zusätzlich steigern.
Die endgültige Entscheidung über einen Wechsel des Niederländers könnte von AZ Alkmaars europäischer Qualifikation in dieser Saison abhängen. Sollte der Klub in der Conference League vorankommen oder sich anderweitig für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren, dürfte die Bereitschaft zum Verkauf sinken. Bis dahin hängt ein Transfer von einem Angebot über 10 Millionen Euro – und von den eigenen Ambitionen des Spielers ab.






