27 April 2026, 06:18

Mietpreise in NRW steigen nur noch minimal – doch die Belastung bleibt hoch

Plakat bewirbt Bergbahn, Deutschland als elektrischen Stadt, mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text.

Mietpreisanstieg in NRW verliert an Schwung - Mietpreise in NRW steigen nur noch minimal – doch die Belastung bleibt hoch

Mietpreise in Nordrhein-Westfalen steigen weiter – aber nur noch moderat

Zwischen Juli und September 2023 stiegen die Mieten in Nordrhein-Westfalen um lediglich 0,7 %. Unter Berücksichtigung der Inflation fiel der reale Anstieg sogar noch geringer aus. Im Vorquartal hatte der Zuwachs mit 0,9 % noch etwas höher gelegen, doch der Trend deutet auf eine stetige Verlangsamung hin.

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Köln blieb mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 15,21 Euro die teuerste Stadt der Region. Düsseldorf folgte mit 14,40 Euro – ein Plus von 0,7 %, der zweitstärkste Anstieg unter den acht größten Städten Deutschlands. Gelsenkirchen verzeichnete dagegen mit 7,42 Euro die niedrigste Durchschnittsmiete.

Trotz der moderaten Steigerungen kommen viele Mieter kaum noch mit. Manche können sich die höheren Kosten nicht leisten, andere verweigern schlicht weitere Erhöhungen. Die Zahlen zeigen eine wachsende Kluft zwischen stagnierenden Löhnen und den Wohnkosten im Land.

Die aktuellen Daten bestätigen einen deutlichen Wandel auf dem Mietmarkt. Das jährliche Wachstum ist auf den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren gesunken, und in einigen Großstädten stagnieren die Preise nahezu. Angesichts der finanziellen Belastung vieler Haushalte bringt die Abschwächung der Mietpreisentwicklung für diejenigen, die bereits am Limit leben, jedoch kaum Entlastung.

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