07 April 2026, 18:18

Mönchengladbach probt Katastrophenschutz mit Großübung nach BHP-500-Plan

Feuerwehrleute in Helmen und Sauerstoffflaschen stehen in einem schwach beleuchteten Raum mit Rohren auf beiden Seiten und bereiten sich auf einen Rettungseinsatz in der Nähe von Maschinen im Hintergrund vor.

Mönchengladbach probt Katastrophenschutz mit Großübung nach BHP-500-Plan

Mönchengladbach testet bald den Katastrophenschutzplan BHP 500 NRW in einer Großübung

Mönchengladbach wird in Kürze den nordrhein-westfälischen Katastrophenschutzplan BHP 500 in einer groß angelegten Notfallübung auf die Probe stellen. Ziel der Übung ist es, lokale Einsatzkräfte auf Krisensituationen vorzubereiten, in denen bis zu 500 Menschen mit Unterkunft und Versorgung betreut werden müssen. Mehrere Standorte in der Stadt, darunter Schulen, wurden als mögliche Notunterkünfte für den Einsatz ausgewiesen.

An der Übung beteiligen sich Freiwillige der vier großen Hilfsorganisationen ASB, DRK, JUH und MHD. Ihre Aufgaben umfassen die Sammlung am Borussiapark, von wo aus sie in einem Konvoi durch die Stadt fahren werden. Die Fahrzeuge sind mit blauen Flaggen und Blaulicht gekennzeichnet, um eine gute Sichtbarkeit zu gewährleisten.

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Sechs Schulstandorte, darunter das Schulzentrum Neuwerk, wurden als temporäre Notunterkünfte im Rahmen des BHP-500-NRW-Plans ausgewählt. Im Mittelpunkt der Übung stehen der Aufbau von Einsatzbereichen, die Koordination der Einsatzkräfte sowie die effiziente Abwicklung der Konvois. Mit kurzen Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen, während der Konvoi durch Mönchengladbach fährt.

Der BHP-500-Plan sieht vor, dass bis zu 500 Betroffene in Notlagen unmittelbar mit Unterkunft und Versorgung unterstützt werden können. Die Übung soll zeigen, wie gut die lokalen Teams Logistik, Kommunikation und Ressourcenverteilung unter simulierten Krisenbedingungen bewältigen.

Die Großübung dient der Überprüfung der Einsatzbereitschaft der Stadt im Rahmen des BHP 500 NRW. Autofahrer und Anwohner müssen mit vorübergehenden Behinderungen auf wichtigen Verkehrsrouten rechnen. Nach Abschluss der Übung werden die Erkenntnisse genutzt, um künftige Maßnahmen im Katastrophenschutz zu optimieren.

Quelle