23 March 2026, 02:13

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferde, mit einer Fahne im Hintergrund und Text 'Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden' unten.

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Ende von Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in Deutschland. Die Organisation argumentiert, dass diese Aktivitäten unnötiges Leid verursachen und ethisch nicht zu rechtfertigen seien. Aktuell zirkulieren Petitionen, die strengere Regelungen und öffentliche Boykotte vorantreiben sollen.

Jährlich töten deutsche Hobbyjäger über fünf Millionen Wildtiere, darunter rund 200.000 Katzen. PETA behauptet, dass diese Tötungen keinen ökologischen Nutzen hätten, da die Natur Populationen bereits durch Wetter, Krankheiten und Nahrungsverfügbarkeit reguliere. Die Jagd störe zudem soziale Strukturen unter Tieren und könne sogar die Fortpflanzungsraten erhöhen, so die Organisation.

Auch Angler stehen in der Kritik, da sie jährlich Millionen von Fischen mit Haken verletzen, was zu langem Leiden und langsamem Ersticken führe. PETA betont, dass Fische fühlende Wesen seien, die Schmerzen empfinden, soziale Bindungen eingehen und sich sogar im Spiegel erkennen könnten. Die Gruppe warnt Tierfreunde davor, Jagd- und Angelveranstaltungen überhaupt zu besuchen.

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Die aktuellen Petitionen zielen auf verschiedene Probleme ab – vom Verbot von Trophäenjagd-Fotos im Internet über das Ende von Drückjagden bis hin zum Schutz von Kindern vor der Konfrontation mit Jagdgewalt. Eine weitere Kampagne fordert den Boykott Schweizer Kantone, die an Wolfsabschüssen beteiligt sind, sowie ein Stopp des Verkaufs von Wildtiernetzen. Bisher hat jedoch kein deutsches Bundesland Gesetze erlassen, die Freizeitjagd oder -angeln explizit einschränken.

PETAs Forderungen konzentrieren sich auf rechtliche Änderungen und öffentlichen Druck, um Tierleid zu verringern. Die Organisation besteht darauf, dass Jagd und Angeln aus Vergnügen weder ökologisch notwendig noch moralisch vertretbar seien. Bislang gibt es auf Bundesebene keine Regelungen, die diese Aktivitäten in Deutschland begrenzen.

Quelle