01 May 2026, 10:16

Spektakuläre Rettungsaktion: 45-Kilo-Kugel droht von Bochumer Kirchturm zu stürzen

Feuerwehrleute in Helmen und Ausrüstung klettern an einer Leiter vor einem Backsteingebäude mit Rohren auf dem Boden und einem Metallstab unten, mit einem anderen Gebäude und einem Netz im Hintergrund.

Spektakuläre Rettungsaktion: 45-Kilo-Kugel droht von Bochumer Kirchturm zu stürzen

45-Kilo-Metallkugel auf Kirchturm in Bochum-Ehrenfeld erfordert spektakulären Rettungseinsatz

Eine schwere Metallkugel, die auf der Spitze des Kirchturms der Melanchthon-Kirche in Bochum-Ehrenfeld thronte, machte am Montag einen ungewöhnlichen Einsatz der Feuerwehr notwendig. Fast acht Stunden lang arbeiteten die Einsatzkräfte daran, das 45 Kilogramm schwere Objekt zu bergen, bevor ein aufziehendes Unwetter es auf die belebte Straße darunter stürzen lassen konnte.

Die Probleme begannen, als die 70 Zentimeter breite Kugel in 54 Metern Höhe instabil wurde. Aufgrund ihrer Position war sie weder mit Standard-Drehleitern noch mit Kränen erreichbar. Die Feuerwehrwache Bochum-Innenstadt sowie die Freiwillige Feuerwehr Bochum-Mitte – insgesamt rund 20 Einsatzkräfte – rückten zum Ort des Geschehens aus.

Um die Kugel zu sichern, wurde ein 72 Meter langer Teleskopmast von einem Fachunternehmen aus Essen herbeigeschafft. Zunächst fixierten die Feuerwehrleute die Kugel mit einem Netz, um ein Herabstürzen zu verhindern. Anschließend lösten sie sie vorsichtig vom Turm und ließen sie kontrolliert zu Boden.

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Während der Aktion musste die Königsallee mehrmals in Fahrtrichtung aus der Stadt gesperrt werden. Die Behörden warnten, dass ohne die Bergung der Kugel eine langfristige Vollsperrung der Straße in beide Richtungen nötig geworden wäre.

Der erfolgreiche Einsatz verhinderte eine mögliche Gefahr für den Verkehr und Passanten. Die Königsallee ist inzwischen wieder freigegeben, und die Metallkugel stellt keine Bedrohung mehr für die Umgebung dar. Durch das Eingreifen der Feuerwehr konnte der vielbefahrene Straßenabschnitt ohne weitere Beeinträchtigungen wieder normal genutzt werden.

Quelle