18 March 2026, 16:13

Dr. Sven Windhorst wechselt von der Notaufnahme in die Vlothoer Familienpraxis

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, mit dem Text "Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

Dr. Sven Windhorst wechselt von der Notaufnahme in die Vlothoer Familienpraxis

Dr. Sven Windhorst übernimmt eine neue Rolle in der Familienpraxis in Vlotho. Ab dem 1. Juli 2025 unterstützt er die langjährige Hausarztpraxis nun bei deren Expansion. Der Schritt folgt auf jahrelange Erfahrung in der Notfallmedizin und einem Karrierewechsel in die hausärztliche Versorgung.

Windhorst war bereits 2022 als Weiterbildungsassistent in die Praxis seiner Eltern eingestiegen. Zuvor hatte er bis März 2024 als Oberarzt in der zentralen Notaufnahme der Kreiskliniken Herford gearbeitet. Der Wechsel in die Allgemeinmedizin reizte ihn wegen der abwechslungsreichen Tätigkeit und der langfristigen Patient:innenbeziehungen.

Seit seinem Eintritt ist die Praxis gewachsen. Sie verfügt nun über drei Kassensitze – zuvor waren es zwei. Die Erweiterung wurde teilweise durch einen 25.000-Euro-Zuschuss des Kreises Herford finanziert, mit dem die Praxis ihre digitale Infrastruktur modernisierte.

Windhorst ist nicht der Einzige, der von lokaler Förderung profitiert. Seit 2019 hat das Kreisprogramm Praxismacher 12 Ärzt:innen dabei unterstützt, eigene Praxen zu übernehmen. Insgesamt wurden 34 Zuschüsse für Neugründungen oder Erweiterungen von Arztpraxen vergeben. Anders als noch 2019 gilt nun keine Kommune im Kreis Herford mehr als unterversorgt in der hausärztlichen Versorgung.

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Bis Ende 2025 plant Windhorst, sich innerhalb der Vlothoer Praxis selbstständig zu machen. Sein Schritt spiegelt sowohl persönliche Ambitionen als auch den Erfolg der Kreisinitiativen wider, die lokale Gesundheitsversorgung zu stärken.

Dank zusätzlichem Personal und verbesserter Technik arbeitet die Praxis nun mit größerer Kapazität. Windhorsts Übergang in die Selbstständigkeit markiert einen weiteren Entwicklungsschritt. Gleichzeitig sorgt das Förderprogramm des Kreises Herford weiterhin für eine stabile hausärztliche Versorgung in der Region.

Quelle