Deutsche Telekom setzt 2025 auf Wachstum mit Glasfaser-Rekord und neuer Führungsstrategie

Franz Josef Schlosser
Franz Josef Schlosser
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Eine Karte der Vereinigten Staaten mit grünen Punkten, die die Standorte von Glasfaser-Städten markieren, begleitet von Text, der die Städte und ihre Standorte beschreibt.Franz Josef Schlosser

Deutsche Telekom setzt 2025 auf Wachstum mit Glasfaser-Rekord und neuer Führungsstrategie

Deutsche Telekom präsentiert Finanzzahlen 2025 – mit erweiterter Führungsriege und neuen Wachstumsstrategien

Bei der Pressekonferenz zu den Finanzzahlen 2025 war die Führungsmannschaft der Deutschen Telekom stärker vertreten als in den Vorjahren. Vorstandsvorsitzender Timotheus Höttges betonte die Widerstandsfähigkeit des Konzerns angesichts steigender Kosten, verschärften Wettbewerbs und geopolitischer Spannungen. Gleichzeitig stellte das Unternehmen neue Strategien für Wachstum und Serviceverbesserungen vor.

Höttges begann mit einem Dank an die Belegschaft für ihr Engagement in einem herausfordernden Jahr. Anschließend kritisierte er den Digital Networks Act (DNA) der EU als unnötige bürokratische Hürde statt als Vereinfachung. Unterdessen meldete Dominique Leroy, Chefin von Deutsche Telekom Europe, einen Anstieg der Serviceerlöse um 3,9 Prozent in ganz Europa.

Rodrigo Diehl, Vorstand von Telekom Deutschland, verkündete fast 600.000 neue Glasfaserkunden im Jahr 2025. Bis 2027 strebt das Unternehmen eine Million an. Um den Ausbau zu beschleunigen, stellte Diehl ein neues Verfahren für Mehrfamilienhäuser vor: Künftig sollen Glasfaseranschlüsse in nur 30 Sekunden statt wie bisher in Monaten aktiviert werden können. Zudem kündigte er an, die App Mein Magenta zur zentralen Plattform für Kundenservice auszubauen – mit dem Ziel, 70 Prozent der Vertragsverlängerungen darüber abzuwickeln.

Mit der Initiative T-Style will der Konzern Leistung steigern, die Zusammenarbeit effizienter gestalten und Bürokratie abbauen. Höttges bestätigte zudem die Vertragsverlängerungen für Thorsten Langheim und Dr. Ferri Abolhassan. Verbraucherschützer äußerten jedoch Bedenken wegen zunehmender Beschwerden, insbesondere über lange Wartezeiten bei Glasfaseranschlüssen und unangekündigte Haustürbesuche von Vertriebsmitarbeitern.

Die Tochter T-Systems bleibt mit rund 46.000 Mitarbeitenden global aktiv. Zwar liegt der Schwerpunkt weiterhin in Deutschland, doch das Unternehmen ist auch in Europa, den USA und anderen internationalen Märkten präsent.

Die Zahlen 2025 zeigen ein stetiges Wachstum bei Glasfaserausbau und Serviceumsätzen. Mit digitalen Modernisierungen und operativen Anpassungen treibt die Deutsche Telekom ihre Ziele für 2027 voran. Doch anhaltende Kritik an Verzögerungen bei Installationen und Vertriebspraktiken deutet auf weiterhin bestehenden Handlungsbedarf hin.

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