Kontrollierte Sprengung des Kraftwerks Ibbenbüren bringt Stadt zum Stillstand
Kontrollierte Sprengung des Kraftwerks Ibbenbüren bringt Stadt zum Stillstand
Sprengung des Kraftwerks Ibbenbüren: Schornstein und Anlagen werden am Sonntag kontrolliert abgerissen
Am Sonntag, dem 22. Februar, findet die kontrollierte Sprengung des Schornsteins und weiterer Anlagen des Kraftwerks Ibbenbüren statt. Anwohner innerhalb der festgelegten Sperrzone müssen diese bis 8:00 Uhr verlassen, während Einsatzkräfte die Vorbereitungen für die Aktion abschließen. Die Stadt hat Unterstützungsangebote eingerichtet, darunter eine Hotline und einen gesicherten Beobachtungsbereich für alle, die das Ereignis sicher verfolgen möchten.
Betroffen von der Sprengung sind der Kraftwerksschornstein, die Rauchgasentschwefelungsanlage sowie die Entstickungsanlage. Die Detonation ist für etwa 11:00 Uhr geplant; bei reibungslosem Ablauf könnte die Sperrzone bereits mittags wieder freigegeben werden. Laut öffentlichen Unterlagen bis 2026 handelt es sich um die erste industrielle Sprengung dieser Art in Deutschland seit 2020.
Im betroffenen Gebiet leben rund 190 ortsansässige Bürger sowie 400 Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE). Umliegende Straßen werden gesperrt, Umleitungen regeln den Verkehr. Zudem gilt ganztägig ein striktes Drohnenflugverbot im Umkreis von 100 Metern um das Gelände.
Etwa 120 Einsatzkräfte sorgen für die Sicherheit während der Aktion. Die Polizei wird ab 7:00 Uhr bis in den Nachmittag hinein am Rathaus (Alte Münsterstraße 16) präsent sein. Für Rückfragen steht ab 7:00 Uhr eine Hotline des Amts für Recht, Ordnung und Bürgerdienste unter der Nummer +49 5451 931-3200 bereit.
Interessierte können die Sprengung von einem eigens eingerichteten Veranstaltungsbereich am Rand der Sperrzone aus beobachten. Kostenlose Taxis bringen Zuschauer sicher zum und vom Beobachtungspunkt.
Die Maßnahme wird den lokalen Verkehr vorübergehend beeinträchtigen, da Straßenblockaden und Evakuierungsmaßnahmen greifen. Bei komplikationslosem Ablauf könnte die Sperrzone bereits am frühen Nachmittag wieder geöffnet werden. Die Behörden appellieren an alle Betroffenen, die Anweisungen zu befolgen und die angebotenen Hilfsdienste zu nutzen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
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