Kölns Nubbel brennt: Wie ein Feuer die Karnevalssünden tilgt
Nubbel-Verbrennung markiert Ende des Straßenkarnevals in Köln - Kölns Nubbel brennt: Wie ein Feuer die Karnevalssünden tilgt
Ein jahrhundertealter Brauch erleuchtete erneut die Straßen Kölns, als sich die Menschen versammelten, um den Nubbel zu verbrennen. Die mit Stroh gefüllte Puppe, die wochenlang über Kneipentüren hing, ging am Vorabend des Aschermittwochs in Flammen auf. Dieses feurige Ritual markiert das Ende des Karnevals und den Beginn der Fastenzeit für die Bewohner der Stadt.
Die Nubbel-Tradition entstand im 19. Jahrhundert in den ländlichen Gebieten des Rheinlands, insbesondere in der Eifel und im Bergischen Land. Bauern verbrannten damals eine Strohpuppe, um Winter, Armut und böse Geister vor dem Frühling zu vertreiben. Mit der Zeit verschmolz der Brauch mit den vorfastenzeitlichen Karnevalsbräuchen und wurde zu einem Symbol für Erneuerung und Spott.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verbreitete sich die Praxis bis nach Köln, wo sie eine stärker gemeinschaftliche Form annahm. Der Nubbel, der nun die Sünden der Karnevalszeit verkörpert, wird wochenlang in Kneipen und Nachbarschaften aufgehängt. Am Vorabend des Aschermittwochs wird er vor jubelnden Menschenmengen angezündet und reinigt so symbolisch die Gemeinschaft von ihren Verfehlungen.
Das benachbarte Düsseldorf hat eine eigene Version des Brauchs. Dort wird eine ähnliche Strohfigur namens Hoppeditz am Aschermittwoch verbrannt – allerdings mit einer Besonderheit: Die Figur soll jedes Jahr am 11. November wiederauferstehen und damit den Beginn der nächsten Karnevalssaison einläuten.
Die Verbrennung des Nubbel bleibt ein Höhepunkt im kulturellen Kalender Kölns. Sie leitet das Ende der Karnevalsfeiern ein und kündigt die besinnliche Fastenzeit 2025 an. Für die Einheimischen tragen die Flammen die Ausschweifungen der vergangenen Saison davon und schaffen Raum für einen Neuanfang.
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