"Opferpopp 2.0": Ein immersives Requiem für Alexander Kluth in Halle
"Opferpopp 2.0": Ein immersives Requiem für Alexander Kluth in Halle
"Opferpopp 2.0 – Ein Requiem" – Immersionstheater zur Erinnerung an Alexander Kluth feiert Premiere in Halle
Am 5. März 2026 hat in Halle eine neue immersive Theaterinstallation Premiere: "Opferpopp 2.0 – Ein Requiem". Die Produktion ist Teil der Reihe "Erinnern ist Heimat" und ehrt das Andenken an Alexander Kluth, ein verstorbenes Ensemblemitglied des ursprünglichen Stücks von 2007. Besonders angesprochen werden sollen Jugendliche ab 14 Jahren.
Die Installation verwandelt das nt-Schaufenster des Thalia Theaters Halle in das Klubhaus Kluth – einen hybriden Raum zwischen Ausstellung, Club und Performance. Bis zum 22. März können Besucher:innen sich auf eine individuelle Reise durch die Themen Erinnerung, Gewalt und Ausgrenzung begeben und selbst entscheiden, wie intensiv sie sich auf das Erlebnis einlassen.
Opferpopp 2.0 blickt zurück auf das Leben der jungen Laiendarsteller:innen, die 2007 bei der Uraufführung von Opferpopp an der Berliner Schaubühne mitwirkten. Regisseur Mirko Borscht und der Videokünstler Hannes Hesse zeichnen nach, welchen Weg die ursprünglichen Ensemblemitglieder seitdem gegangen sind: Einige wie Lina Wendel sind weiterhin im Theater- und Filmbereich aktiv, andere arbeiteten als Regisseur:innen, Pädagog:innen oder stiegen in völlig andere Berufe ein. Das Projekt ist zugleich eine Hommage an vergessene Biografien und rückt ungelöste Fragen sowie kollektive Wunden Halles in den Fokus.
Über die Aufführungen hinaus soll das Klubhaus Kluth zu einem dauerhaften Begegnungsort für die Jugend der Stadt werden. Der Raum ist bewusst so gestaltet, dass er sowohl Schmerz als auch Feierlichkeit trägt – ein Ort, an dem unterschiedliche Emotionen nebeneinander existieren können.
Drei Wochen lang verbindet die Produktion Reflexion mit Interaktion. Die Besucher:innen gehen mit einer tieferen Verbindung zu Halles Geschichten und den Schicksalen hinter dem ursprünglichen Opferpopp nach Hause. Das Projekt könnte über die Bühne hinauswirken und künftige Diskurse in der Stadt prägen.
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