Krefeld kämpft mit leeren Kassen trotz voller Innenstadt – was 2026 anders werden soll
Krefeld kämpft mit leeren Kassen trotz voller Innenstadt – was 2026 anders werden soll
Einzelhändler in Nordrhein-Westfalen erlebten 2025 ein schwieriges Weihnachtsgeschäft – über die Hälfte verzeichnete rückläufige Umsätze im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen war Krefeld, wo trotz steigender Besucherzahlen die Einnahmen ausblieben. Nun plant die Stadt neue Maßnahmen, um 2026 die Wende zu schaffen.
Die Weihnachtsaison 2025 gestaltete sich für viele Geschäfte in der Region als enttäuschend. Umfragen zufolge verzeichneten 49 Prozent der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen niedrigere Umsätze als 2024, während nur 19 Prozent ein Wachstum meldeten. In Krefelds Hochstraße sorgten zwar 180.000 zusätzliche Besucher für mehr Laufkundschaft – doch der Anstieg schlug sich nicht in höheren Ausgaben nieder.
Als Gründe für die schwache Entwicklung nannten Händler in Krefeld vor allem die Zurückhaltung der Kunden angesichts wirtschaftlicher Unsicherheit, steigende Kosten sowie Verzögerungen bei lokalen Bauprojekten. Übermäßige Bürokratie und höhere Mindestlöhne verschärften die Lage zusätzlich. Markus Ottersbach, Vorsitzender des regionalen Einzelhandelsverbands, betonte, dass diese Probleme nicht allein Krefeld beträfen, sondern ein bundesweites Phänomen seien.
Für 2026 rechnet mehr als die Hälfte der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen mit stagnierenden Umsätzen. Rund ein Drittel erwartet jedoch Wachstum oder stabile Erträge. Um dem Trend entgegenzuwirken, hat Krefeld ein Prozentrechner-Belebungspaket beschlossen – flankiert von einer Sonderkampagne, die Besucherströme in konkrete Käufe umwandeln soll.
Krefelds Strategie zur Rettung des Einzelhandels zielt darauf ab, aus Besuchern auch Käufer zu machen. Angesichts der drohenden Stagnation setzen die neuen Initiativen der Stadt an langjährigen strukturellen Problemen an. Ob 2026 damit die ersehnte Erholung gelingt, wird sich an der Wirkung dieser Maßnahmen zeigen.
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