Güterslohs "Urban Stack" revolutioniert kommunale Datenverwaltung mit Open-Source-Lösung

Rebekka Ullrich
Rebekka Ullrich
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Eine Stadtstraße mit Autos, Fußgängern, Strommasten mit Drähten, Laternen, Ampeln, Gebäuden mit Schildern, Topfpflanzen und einer bewölkten Himmel.Rebekka Ullrich

Güterslohs "Urban Stack" revolutioniert kommunale Datenverwaltung mit Open-Source-Lösung

Gütersloh startet "Urban Stack" – eine neue Open-Source-Plattform für kommunale Datenverwaltung und Zusammenarbeit

Gütersloh hat den Urban Stack eingeführt, eine innovative Open-Source-Plattform, die Städten und Gemeinden helfen soll, Daten effizienter zu verwalten und enger zusammenzuarbeiten. Das System zielt darauf ab, Kosten zu senken, indem es die Abhängigkeit von externen Technologieanbietern verringert und gleichzeitig digitale Werkzeuge sowie Ressourcen gemeinsam nutzbar macht. Mehrere Kommunen in der Region haben bereits zugesagt, an der Pilotphase teilzunehmen.

Der Urban Stack ist eine modulare Open-Source-Plattform, die speziell für den Datenaustausch und digitale Projekte konzipiert wurde. Sie ermöglicht es lokalen Behörden, Informationen auszutauschen und Anwendungen gemeinschaftlich zu entwickeln. Während der Pilotphase zahlen die teilnehmenden Kommunen eine einmalige Gebühr von 5.000 Euro (netto) für die Einrichtung und die Integration von Sensoren.

Schwerpunkt liegt auf sensorbasierten Daten Im Mittelpunkt stehen zunächst sensorgestützte Daten, darunter Fußgängerströme, Hochwassermonitoring und Mikroklima-Messwerte. Jede Kommune entscheidet selbst, welche Daten sie teilen möchte. Ein Open-Data-Portal soll der Öffentlichkeit Zugang zu den Informationen bieten. Der Kreis Gütersloh hat zusammen mit den Städten Verl, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg und Detmold eine Kooperationsvereinbarung zur Nutzung des Systems unterzeichnet.

Wachsendes Interesse – Pilotphase läuft bis 2026 Gütersloh wirbt für den Urban Stack auf Smart-City-Veranstaltungen und Digitalkonferenzen in ganz Deutschland. Das Interesse wächst, auch wenn die genaue Zahl der beteiligten Kommunen noch unklar ist. Nach Abschluss der Pilotphase im Jahr 2026 soll das Projekt in eine feste rechtliche Struktur überführt werden.

Die Plattform bietet Kommunen die Möglichkeit, digitale Infrastruktur gemeinsam zu nutzen und Kosten zu sparen. Mit ihrem Open-Source-Ansatz und dem Fokus auf Sensordaten könnte der Urban Stack die Art und Weise verändern, wie Städte und Gemeinden künftig zusammenarbeiten. Die Pilotphase läuft bis 2026, bevor ein dauerhaftes rechtliches Rahmenwerk etabliert wird.

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